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Gemeinsame Erklärung der Atommüll-Endlager-Standorte

An zwei Orten in Deutschland wurde in den letzten Jahrzehnten Atommüll in tiefe geologische Formationen verbracht, um  sie dort für alle Zeiten „wartungsfrei“ und nicht rückholbar zu lagern. Das „Endlager für radioaktive Abfälle in Morsleben (ERAM)“ in Sachsen-Anhalt und die ASSE II bei Remlingen (Kreis Wolfenbüttel). Die Erfahrungen mit diesen Endlagern sind dramatisch.

Daher wenden wir uns mit diesem Aufruf an die Öffentlichkeit. Das Endlager Morsleben ist so instabil, dass es im Rahmen bergbaulicher Gefahrenabwehr teilweise notverfüllt werden muss, ohne das atomrechtliche Schließungsverfahren abwarten zu können. In die ASSE II läuft seit nahezu 20 Jahren Wasser und nähert sich dem Atommüll bedrohlich. Selbst der Betreiber befürchtet ein Absaufen des Lagers und versucht, mit Hinweis auf eine akute Gefährdung, ein ordentliches, atomrechtliches Schließungsverfahren ganz zu umgehen und den Atommüll zu fluten. Die damit verbundenen Gefahren für Leben und Gesundheit für die AnwohnerInnen und künftige Generationen sind nicht hinnehmbar.

Trotz dieser offensichtlich katastrophalen Erfahrungen mit Morsleben und ASSE II soll mit Schacht KONRAD in Salzgitter in den nächsten Jahren ein weiteres Endlager in Betrieb genommen werden. Auch die Arbeiten am Erkundungsbergwerk in Gorleben sollen fortgesetzt werden. Zu diesen Standorten gibt es seit Jahrzehnten erhebliche wissenschaftliche und konzeptionelle Zweifel.

Wir wenden uns mit diesem Aufruf an die bundesweite Öffentlichkeit, weil es eine gemeinsame Verantwortung für den Umgang mit den atomaren Hinterlassenschaften gibt, die in nur einer Generation angehäuft wurden, aber das Leben tausender Generationen gefährden.

Wir stellen fest:

  • Dem Konzept der nicht-rückholbaren, wartungsfreien Endlagerung ist offensichtlich nicht zu trauen !
  • Bis heute gibt es weltweit kein wirklich abgesichertes, auf einem gesellschaftlichen Konsens beruhendes Konzept für die Endlagerung von Atommüll.
  • Angesichts dieser Erfahrungen halten wir es für dringend geboten, keinen weiteren Atommüll zu produzieren; vollkommen absurd ist das Ansinnen der Atomindustrie, die Produktion von Atommüll durch Laufzeitverlängerungen noch zu erhöhen.

Wir fordern:

1. Erste Priorität setzen auf die langzeitsichere Sanierung der Altlasten ERAM Morsleben und ASSE II unter Einbezug unabhängiger Wissenschaftler und der kritischen Öffentlichkeit !

2. Konsequenzen ziehen: Schacht KONRAD nicht in Betrieb nehmen, die Endlagerung in Gorleben nicht weiter vorbereiten!

3. Eine kritische, offene Auseinandersetzung mit dem Thema Atommülllagerung und einen ergebnisoffenen Neuanfang bei der Suche nach dem sichersten Umgang mit dem Atommüll !

Bitte unterstützen Sie uns in diesen Forderungen !

Wir stellen gerne weitere Informationen und ReferentInnen zur Verfügung.

Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. (www.ag-schacht-konrad.de)
ASSE-II-Koordination ( www.asse2.de)
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (www.bi-luechow-dannenberg.de)
Initiative gegen das Endlager Morsleben e.V.

An der Finanzierung dieser Anzeige haben sich beteiligt:


Demonstrationen:

Samstag, 01. September 2007 in Gorleben (12.00 Uhr Gedelitz)
Samstag, 13. Oktober 2007 in Salzgitter (Uhrzeit folgt)

Hört auf, Atommüll zu produzieren,

Ihr könnt mit dem Vorhandenen schon nicht umgehen !

Unterschriftenliste bitte ausdrucken oder PDF-Datei herunterladen und an die BI senden.
Für die notwendige Finanzierung der Anzeige bitte ca. 5 Euro auf das Spendenkonto überweisen.

 

Gorleben und Konrad

so sicher wie die absaufenden
und einstürzenden Endlager

Asse und Morsleben

Ich unterstütze die

Gemeinsame Erklärung
der Atommüll-Standorte

Damit diese Erklärung als Anzeige in verschiedenen Tageszeitungen
erscheinen kann beteilige ich mich an der Finanzierung. Ich bin damit
einverstanden, dass mein Name veröffentlicht wird.

  

Name PLZ Ort Unterschrift
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
Gemeinsame Erklärung der Atommüll-Endlager-Standorte

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Bearbeitet am: 29.07.2007/ad


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