Bahnspaziergang auf CASTOR-Gleis: Polizei und BGS genervt

Wendland / 7. Januar 2000 -eb- Herrlichster Sonnenschein konnte die "Bewacher" von gut 50 Sonntagsspaziergängern gestern kaum zu einem müden Lächeln bewegen. "Ich könnte mit wirklich was besseres vorstellen, als hier herumzulaufen", so ein Grenzschützer mißmutig. Mit schöner Regelmäßigkeit fand erneut das Katz-und-Maus-Spiel auf der CASTOR-Strecke zwischen Lüneburg und Dannenberg statt: Geht es, oder geht es nicht? Nämlich auf den Bahngleisen zu laufen, sich das Recht auf Widrigkeiten gegen die Ordnung zu erstreiten? Es ging. Mal wieder.

Gemäß dem Motto "wir sind schon da", waren die Spaziergänger schneller als die Schienenbeschützer. Während diese noch am Ausgangspunkt, dem Bahnhof Hitzacker warteten, daß sich die Gruppe nach Abfahrt des Zuges in Bewegung setzte, hatte der Großteil bereits die Örtlichkeit gewechselt, und wanderte längst auf dem verbotenen Gleiskörper in Richtung Ziel Leitstade, bevor die ersten Schienenschützer eintrafen.

Für ein wenig Ordnung mußte selbstverständlich trotzdem gesorgt werden. Wegen der Kinder. Und so wurden die Personalien einer Mutter aufgenommen, weil sie ihre Gören auf "dem Bahnkörper" herumtollen ließ. "Stellen Sie sich vor, die machen das auch auf der ICE-Strecke! Ist das verantwortungsvoll?", so die Rechtfertigung des BGSlers. Mit dieser Begründung wohl selbst nicht ganz zufrieden murmelte der Staats(ohn)mächtige noch was von "Scheiß Job". Da erübrigt sich wohl jeder weitere Kommentar...

Kinder, Kinder!
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by Castor-Nix-Da

Bearbeitet am: 7.1.2001/dm


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