Konsens ist Nonsens!!!

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                       Ausstieg sofort!                  

Keine weiteren Atommülltransporte!


Solange weiter Atommüll produziert wird, darf nichts transportiert werden!

 

Die Diskussion um "Ausstieg" und "Verbot der Wiederaufarbeitung", das rot-grüne Atomgesetzt und die beladenen, noch nicht beladenen, ja fehlenden Behälter für CASTOR- und Glaskokillentransport, die Schachzüge von Atomkraftfanatikern und deren Gehilfen in Bonn, die Aktionen und Diskussionen in der Anti-AKW-Bewegung prägen den Beginn des Jahres 1999.

Wird bald wieder transportiert? Wer stellt sich weiter quer? Kneift Trittin? Und wer tritt ihn?

Wir wollen mit dieser Seite Presseberichte, Flugblätter, Diskussionsbeiträge (hier ein Situationsbericht über den "Ausstieg" in Schweden u.A. ) und Hintergrundinformationen, so sie uns bekannt sind, zusammenzustellen.

Wir sind im Rahmen unser personellen Möglichkeiten um Aktualität bemüht. Es ist möglich, daß Links nach einigen Tagen nicht mehr gültig oder veraltet sind, wenn die Texte aus den Original-Webpages gelöscht sein sollten. Diese Seite wird dokumentarischen Gründen so belassen und wir stellen die aktuellen Artikel oben an.

Wir bitten um Nachsicht!

Die Castor-Nix-Da-Redaktion


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  • Zusammenarbeit zwischen Schweden und Deutschland beim Ausstieg aus der Kernenergie
    (Västerås, 1. Februar 1999) Der  Artikel ist eine Schnellübersetzung eines schwedischen Artikels und soll als Unterlage dienen für einen Artikel in WISE News Communiqué (Amsterdam).
  • nixradio.jpg (1559 Byte)Studie von Prof. H. Kuni / Uni Marburg:
    Abschätzung der Gesundheitsschäden in der Bevölkerung durch die Wiederaufarbeitung
    (Stand: 02.01.1999) Die vorliegende Studie ist der aktualisierter Teil eines Forschungsberichtes, den das Otto-Hug-Strahleninstitut im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg 1990 erarbeitet hat. Gegenstand des Forschungsberichtes war die Frage, ob die Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland dem gesetzlichen Kriterium einer "schadlosen" Verwertung entspricht. Diese Alternative zu einer direkten "Endlagerung" hatte der Gesetzgeber zugelassen und dadurch trotz Fehlens eines "Endlagers" den weiteren Betrieb der Atomkraftwerke ermöglicht. Nach Aufgabe einer Wiederaufarbeitung in Deutschland waren Verträge über die Verarbeitung deutscher Brennelemente mit den Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague, Frankreich, und Sellafield, Großbritannien, abgeschlossen worden. Im Forschungsbericht wurde dokumentiert, daß die Wiederaufarbeitung eine Abfolge von Störfällen mit z.T. erheblicher Freisetzung von radioaktiven Schadstoffen war, aber auch im planmäßigen Betrieb zu einer ständigen Verseuchung der Luft und des Wassers führte. Nicht zuletzt war eine ungewöhnlich hohe Strahlenbelastung des Personals zu beklagen.
  • Gebündelte Informationen auch in der Suchmaschine der "taz" zum Thema "Atomausstieg"


nixradio.jpg (1559 Byte) "FR vom 19.01.1999"
Wir unterscheiden nicht zwischen "gutem" und "schlechtem" Atommüll

Wolfgang Ehmke von der Gorleben-Bürgerinitiative kündigt Widerstand gegen neue Castor-Transporte in die Zwischenlager an / Konflikt mit Rot-Grün

Der Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung kommt - und mit ihm viele Castorbehälter nach Gorleben und Ahaus? Rot-Grün kriegt Ärger mit den Anti-Atom-Gruppen. Fragen hierzu stellte FR-Redakteur Joachim Wille an das Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Wolfgang Ehmke. (...)


nixradio.jpg (1559 Byte)Kein Fall für Sankt Florian

Der schnelle Ausstieg aus La Hague wäre möglich, sagt Atom-Experte Michael Sailer

Rot-Grün hätte beim Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung nicht einknicken müssen, meint Diplomingenieur Michael Sailer. Mit dem Entsorgungsexperten des Öko-Instituts in Darmstadt sprach FR-Redakteur Joachim Wille. (...)


PRESSEMELDUNG der CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK) - BUNDESVERBAND - CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie
vom 25.01.999

Schröders dreiste Lobbypolitik für Nuklear - Konzerne

CDU-Atomgegner werfen Bundesregierung dreiste Lobbypolitik für Nuklear - Konzerne vor!


HANDELSBLATT, Freitag, 22. Januar 1999

Regierung will Entschädigungsansprüche an den Bund vermeiden Schröder: Restlaufzeiten bis 2005 nicht realistisch


Bundestagsdebatte / Aktuelle Stunde zum Atomausstieg am 21. 1. (19)99
Redebeitrag von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller* (SPD):
(Abschrift aus der Fernseh-Liveübertragung)

"Kernenergie ist in einem Auslaufprozeß"


"DIE WELT"" v. 21. 1. 99:

Atom-Arbeiter kündigen Proteste an Gewerkschafter: Widerstand gegen Ausstieg wächst ­ RWE-Chef: Bündnis für Arbeit gefährdet

Von Ansgar Graw

Berlin ­ Zu Protestdemonstrationen gegen die Energiepolitik der Regierung wollen die Personalvertreter deutscher Kernkraftwerke ihre Mitarbeiter nach Bonn rufen. Schon im Vorfeld von Gesprächen der Betriebsräte großer Energieunternehmen mit Kanzler Gerhard Schröder, die für Februar vorgesehen sind, sollen „mindestens fünf- bis sechstausend Kollegen" in Bonn auf die Straße gehen. Das kündigte Johann Kaltenhauser, Konzernbetriebsratsvorsitzender der Bayernwerk AG, im Gespräch mit der WELT an. „Alles ist vorbereitet, es bedarf nur noch des Startschusses."

Die Demonstration sei aber „nicht das härteste Mittel, das wir auf Lager haben", so der 40jährige. Darüber hinaus seien die Mitarbeiter, die ihre Arbeitsplätze in Gefahr sähen, „wenn es wirklich hart auf hart kommt, zu allem entschlossen". Mehr wolle er dazu nicht sagen. Auf Nachfrage bestätigte Kaltenhauser dann aber, daß in der Belegschaft Ideen wie die eines „stundenweisen Abschaltens einzelner Kraftwerke" kursierten. „Aber das sind Maßnahmen, von denen ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit Nachdruck abrate." (...)


nixradio.jpg (1559 Byte)Bürger-Inis wollen Rot-Grün nicht schonen

Wer Atommüll mit Castoren transportieren will, muß weiter mit Störaktionen rechnen. Die Energiekonsensgespräche sollen von einer Demonstration und alternativen Ausstiegsrunden begleitet werden
Von Jürgen Voges


"taz"-Kommentar v. 18. 1. 99

Das Sankt-Florian-Prinzip

Atommüll: Bundesländer und Bürgerinitiativen stellen sich quer

Bearbeitet am: 31.01.1999/dm


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