Faltblatt zum

GORLEBEN ARCHIV

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Die Geschichte einer Region / Geschichten aus dem Wendland / Lebenszeit / Sozialgeschichte / politische Geschichte / Geschichten von der käuflichkeit der Meinung / Betrugsgeschichten / Liebesgeschichten / Geschichten von der Ausdauer / Geschichten von Menschen / Geschichten von Festen / Geschichten vom Mut / Geschichten vom Kleinmut / Geschichten von der Hoffnung / Geschichten von der Angst / Geschichten von neuen Ideen / Geschichten von Bewegten & Unentwegten / Überfallgeschichten / unsere Geschichte / Geschichten von Orten / Abhörgeschichten / Hausdurchsuchungsgeschichten / Zuggeschichten / Wissenschaftsgeschichten / Die Geschichte einer Region / Geschichten aus dem Wendland / Schauergeschichten / Lebensgeschichten / Schelmengeschichten / Sozialgeschichte / politische Geschichte / Geschichten von Feindschaften / Lügengeschichten / Liebesgeschichten / Geschichten von der Ausdauer / Geschichten vom Übermutschichten vom Abkassieren / Schelmengeschichten / Phantastische Geschichtengeschichten/ neue von der Phantasien / Geschvon

Wir haben Geschichte gemacht, als wir der Atommafia und ihren bewaffneten Dienern zeigten: So geht es nicht!" (Robert Jungk, 1987)

 

Am 22. Februar 1977 benennt der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht das ehemalige Fischerdorf Gorleben im Wendland zum Standort für ein „Nukleares Entsorgungszentrum". Mit einer Bevölkerungsdichte von 40 Einwohnern/qkm (BRD im Vergleich 249 Einwohner/qkm) ragt die wirtschaftlich rückständige Region wie ein Dreieck in das Territorium der ehemaligen DDR hinein. Regierung und Atomfirmen hoffen auf hohe Akzeptanz im „Armenhaus der Nation". Die Planungen sind dementsprechend großzügig angelegt: ein Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Fässern soll entstehen, eine Halle für Castorbehälter mit abgebrannten hochradioaktiven Brennelementen, eine Wiederaufarbeitungsanlage im 30 km entfernten Dragahn und ein Endlager im Salzstock Gorleben-Rambow. Eine Konditionierungsanlage zur endlagerfähigen Bearbeitung der Abfälle (PKA) wird 1986 in die Planungen aufgenommen.

 

Nur wenige Tage nach der Standortbenennung gründen Gegner des gigantischen Industrieprojektes die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. Ländlicher Protest mischt sich mit der radikalen Opposition in den Städten. Der Blick von Einheimischen und Zugezogenen macht nicht Halt am wendländischen Tellerrand. Aus dem ersten Protestaufruf „Gorleben soll leben!" entwickelt sich schnell eine umfassendere Losung, die fortan in der ganzen Bundesrepublik ihre Kreise zieht: „Gorleben ist überall!".

 

 

Wir machen Geschichte! Der Gorleben-Konflikt ist nicht „reif für´s Museum"! Wir sind mittendrin!

Hannover-Treck, Hüttendorf „Republik Freies Wendland", Blockaden der Fasstransporte, Castortransporte – 25 Jahre Auseinandersetzungen um den Atomstandort Gorleben haben ihre Spuren hinterlassen: In den Biographien der beteiligten Menschen, aber auch niedergeschlagen in Dokumenten, Fotos, Filmen, etc. An keinem anderen Ort in der Bundesrepublik kämpft eine soziale Bewegung quer durch alle Bevölkerungsschichten über einen so langen Zeitraum für ihre Rechte. Nicht alles konnte verhindert werden, was uns die Hohepriester der Atomgemeinde mit ihren Energievisionen bescheren wollten. Doch: Der gesellschaftliche Konflikt lässt sich bis heute nicht „managen". Seine politische Sprengkraft, gerade in Sachen Demokratie und Bürgerrechte, erweist sich als aktueller denn je.

 

Nur wer sich seiner Vergangenheit bewusst ist, kann die Zukunft gestalten!

 

Der Gorleben-Archiv e.V. hat sich laut Satzung folgenden Zielen verschrieben: „a. Sicherung und Sammlung des inzwischen historisch bedeutsamen Materials über den Protest gegen die Umweltgefahren im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Wort und Schrift, Bild, Foto und Film, b. Aufbewahrung und schrittweise Archivierung des gesammelten Materials sowie c. Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben (…)".

 

Die Geschichte des Gorleben-Widerstandes gehört in unsere Hände, gerade weil die politischen und juristischen Prozesse keineswegs abgeschlossen sind. Wir wollen ein Archiv, daß über die Konservierung der Materialien hinaus vor allem jungen Menschen Anstöße zum politischen Handeln, zur Einmischung auch außerhalb von Parlamenten, gibt. Ausstellungen, Seminare und sozialwissenschaftliche Forschungsarbeiten dokumentieren einzigartige Geschichte(n) vom Widerstand und machen gleichzeitig Demokratie erlebbar.

 

 

Machen SIE/machst DU mit? Wer sollte die Zukunft gestalten wenn nicht wir?

 

Finden Sie die Ziele des Gorleben-Archiv e.V. richtig und wichtig? Wollen Sie, dass Dokumente und Ausstellungsstücke in der Hand der Widerstandsgruppen bleiben? Müssen Sie Platz auf Dachboden oder Keller schaffen und wollen Ihre persönliche Gorleben-Sammlung aber trotzdem für die folgenden Generationen erhalten wissen? Soll Ihre Sammlung erstmal zu Hause bleiben und nur im Ernstfall in die sicheren Hände des Gorleben-Archivs übergeben werden? Möchten Sie die Archiv-Arbeit aktiv mitgestalten? Oder unterstützen Sie den gemeinützigen Verein als Fördermitglied?


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Bearbeitet am: 20.03.2002/ad


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