Flugblatt der Castorgruppe Höhbeck

Was hat
der Hirsch mit
dem Castor
zu tun?

...mehr als Sie vermuten, denn...

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... uns könnte es überall in Deutschland geben.

Wir aber leben im Wendland in der Gegend um Gorleben. Umgeben von Wäldern, der Elbe, abwechslungsreicher Landschaft und schönster Natur.
Wenn der Hirsch röhrt, der Storch klappert, die Unke ruft und der Kranich tanzt, dann wissen wir, was Lebensqualität ist.

Doch 1977 wurde dieser Landstrich, damals noch abgelegen an der Zonengrenze zur DDR, zum Atommülllager für gefährlichsten Abfall der Welt erklärt.

Dass es viele Menschen gibt, die das nicht widerstandslos hinnehmen, hat sich schnell gezeigt

Seit vielen Jahren gibt es z.b. auch
die Castorgruppe Höhbeck-Gartow-Gorleben: Wir leben hier, wir sind hier geboren, wir sind zugereist, wir arbeiten hier. Unsere Kinder und Enkelkinder wachsen hier auf.
Wir sind jung, wir sind alt. Wir sind Nachbarn, Freunde, Partner und Kollegen. Wir sind ganz unterschiedlich.
Was uns verbindet, ist der schon Jahrzehnte lange Widerstand gegen die Atompolitik und die fast jährlich stattfindenden Castortransporte in das oberirdische Zwischenlager.

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Wussten Sie eigentlich?

... dass es ein Endlager für Atommüll gar nicht gibt?

Weltweit wurde bisher keine verantwortbare Lösung dafür gefunden, wie die noch Hunderttausende von Jahren anhaltende tödliche Strahlung der hochradioaktiven Abfälle von der Biosphäre ferngehalten werden kann.

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Auch der Salzstock Gorleben ist als Endlager ungeeignet!

Seine Beschaffenheit wird angeblich seit über 20 Jahren daraufhin untersucht, ob er als Endlager tauglich ist.
In Wirklichkeit wird bereits alles vorbereitet, um hier radioaktiven Müll einzulagern, obwohl sich schon Anfang der 80'er Jahre zeigte, dass der Salzstock Gorleben nicht den Sicherheitsanforderungen entspricht.

Wider besserer Erkenntnis wurde aber mit der Erkundung fortgefahren, um vorzutäuschen, dass man einer Lösung nahe sei. Man brauchte diesen sogenannten "Entsorgungsnachweis", um nach dem Atomgesetz weiter Atomstrom produzieren zu dürfen.

Dieses Täuschungsmanöver nennen wir Atomkraftgegner die "Entsorgungslüge". Die gesamte Atomenergie-Produktion ist durch diese Lüge legitimiert, aber die Realität hat die Lüge eingeholt:

Es gibt keine Entsorgung. Es gibt keine Lösung für den Atommüll!

Deshalb forderte wir dem sofortigem Ausstieg

aus der Atomenergienutzung

Was Sie tun können

um uns zu unterstützen:

Wechseln Sie jetzt Ihren Stromerzeuger
und wählen Sie Strom, der ohne
Atomkraft erzeugt wird.

Zeigen Sie sich solidarisch und
unterstützen Sie den Widerstand
mit Sach-oder Geldspenden.
Kommen Sie zu den
Atommülltransporten am Tag X.

Besuchen Sie uns und die vielen
Atomkraftgegner vor Ort zur
Kulturellen Landpartie, die einst
entstanden ist als positives und
kreatives Gegenmodell zu einer
menschenverachtenden
Atompolitik.

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Nehmen Sie zu uns Kontakt auf und informieren Sie sich im Internet über den Stand der Dinge und über die vielfältigen Widerstandsformen unter:

www.baeuerliche-notgemeinschaft.de

www.bi-luechow-dannenberg.de

www.castor.de

www.widersetzen.de

www.salinas.de

Information zum Stromwechsel
www atomausstieg-selbermachen.de

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Wir sehen uns!

Kontaktadresse:
castorgruppe(at)hoehbeck.info

Bearbeitet am: 14.10.2007/ad


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