"GERHARD, WIR KOMMEN!"

20 Jahre nach ihrem berühmten Treck nach Hannover ruft die Bäuerliche Notgemeinschaft und die BI Lüchow-Dannenberg e.V. zu einer Stunkparade nach Berlin auf. Vorbei am Brandenburger Tor zum Reichstag, dem Sitz der abgewirtschafteten rot-grünen Regierung, wollen Landwirte aus Lüchow -Dannenberg dem angeblichen Atomkaftgegner und jetzigen Bundeskanzler Gerhard Schröder ihre Referenz erweisen -

AM 13. NOVEMBER
VORBEI AM
BRANDENBURGER TOR
ZUR
GEDÄCHTNISKIRCHE

treckertor.jpg (27875 Byte)

Ein Jahr rot-grüne Politik hat den Verbleib in der Atomenergie besser zementiert als die Atompolitik zu Kohl/Merkel Zeiten - das ist die drohende Bilanz:

  • - kein Moratorium für das Endlager Gorleben

  • -Einwilligung in die unmittelbar drohende Inbetriebnahme von Schacht Konrad  zur Endlagerung von schwach- und mittelradio-aktiven Müll

  • -kein Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung

  • -Inbetriebnahme der Pilot-Konditionierungsanlage in Gorleben

  • -Aufhebung des Transportestopps von Castorbehältern

  • - Bau von Zwischenlagern an den AKW-Standorten, um deren Dauerbetrieb zu sichern

  • - keine Novellierung des Atomgesetzes.

Und dafür hatten wir sie gewählt:

  • Sofortausstieg aus der Atomenergie
  • Beendigung der "Erkundungsarbeiten" im Salzstock Gorleben
  • Keine Inbetriebnahme von Schacht Konrad als Endlager
  • Keine Inbetriebnahme der PKA in Gorleben
  • Sofortige Beendigung der Wiederaufarbeitung deutschen Atommülls in La Hague und Sellafield
  • Keine Wiederaufnahme von Castortransporten
  • Keine weitere Produktion von Atommüll
  • Stillegung aller Atomanlagen in der Bundesrepublik und anderswo

Gorleben ist Überall


DER TROG IST DERSELBE GEBLIEBEN, NUR DIE FERKEL HABEN GEWECHSELT...

Unsere mit dem Regierungswechsel verbundenen Hoffnungen und Erwartungen haben sich in Wut und Entschlossenheit umgewandelt: Wir werden den Ausstieg aus der Atomenergie weiterhin selber in die Hand oder auf den Frontlader nehmen müssen. Uns reichts. Jetzt wird es Zeit, der neuen Bundeshauptstadt und dem Wirtschaftsfreund Schröder einen demonstrativen Besuch abzustatten.

 

MIT DEN STUNKWAGEN VOM LETZTEN CASTORTRANSPORT NACH GORLEBEN WIRD DIE BÄUERLICHE NOTGEMEINSCHAFT IN BERLIN EINZIEHEN.


Und so ist der Ablauf geplant:

  • Freitag, 12. November 8.00 Uhr Verabschiedung der Trecker auf dem Gildehaus Platz in Lüchow und Abfahrt über B5 nach Berlin

  • Samstag, 13. November: Stunkparade vom ErnstReuter-Platz, vorbei an der Gedächtniskirche, Über die Tauentzlen-, Bülow-, Potsdamer- und Ebertstraße zum Brandenburger Tor.

  • 12.00 Uhr: Begrüßung der nicht motorisierten Atomkraftgegner am Berliner Wahrzeichen und anschließende gemeinsame Parade zum
    Kundgebungsplatz
  • 14.00 Uhr: Kundgebung auf dem Alexanderplatz mit einigen Reden und vielen künstlerischen Inhalten

        ... THE SHOW MUST GO ON

Unter diesem Motto werden viele KünstlerInnen, denen die Ausstiegspolitik Schröders genau so stinkt wie unsere Gülle, dabei mitmachen. Und natürlich bitten wir alle Antiatomkraftgegner und -gruppen, uns auf unserem Weg zu begleiten und unseren Widerstand phantasievoll und ausdrucksstark in Szene zu setzen.

Schröder und Trittin, die ja nicht zuletzt mit den Stimmen der Umweltschutz- und Antiatombewegung - unseren Stimmen - an die Regierungsmacht gekommen sind, haben eine historische Aufgabe. Es geht es um unser Recht und das der zukünftigen Generationen auf Gesundheit und eine intakte Umwelt. Wir Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland möchten auch weiterhin gesunde Nahrungsmittel produzieren, keine verstrahlten, denn: ACKER KANN MAN NICHT EVAKUIEREN!

Kleinanzeige der Grünen des Wendlandes

Informationen.
BI-Büro: 05841-4684

Es fährt ein Sonderzug von Salzwedel für 30,-DM/pers.
Abfahrt 8 Uhr
Rückfahrt nach Ende der Demo

Spendenkonto: Kreissparkasse Lüchow (BLZ 258 513 35) 8904

Bearbeitet am: 06.10.1999/ad


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