Anmerkung der Castor-Nix-Da Redaktion:

Unsere Redaktion hat an dieser Befragung teilgenommen, sie gibt u.a. auch einen Einblick in unsere Tätigkeit.

pdf.gif (224 Byte)Dieses Untersuchung  ist im PDF-Format (676 KB) zum download bereitgestellt.

Nachfolgend haben wir nur die Einleitung als html-Seite erstellt.

Web-Plattformen zur Nachhaltigkeit

Eine Untersuchung des Sondierungsprojekts "Web-Plattformen für eine Nachhaltige Informationsgesellschaft"

im Rahmen des
Förderschwerpunktes"Sozial-ökologische Forschung"
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Universität Hamburg
Fachbereich Informatik

Verfasser
Roland Mandel
Andreas Möller
Arno Rolf

unter Mitarbeit von
Sebastian Garbs
Sören Sasse
Thomas Seidel

Vogt-Kölln Str. 30
22527 Hamburg

September 2001

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Erschienen:
Hamburg : Universitaet, Bibliothek des Fachbereichs
Informatik,  2001
Umfang: 39 S. : graph. Darst.
Schriftenreihe: Mitteilung / Universitaet Hamburg, Fachbereich
Informatik ; 307
Universitaet Hamburg, Fachbereich Informatik
Report-Nr.: FBI HH M 307


1. Einleitung

Die seit dem Umweltgipfel im Juni 1992 in Rio de Janeiro (Bundesministerium für Umwelt, N. u. R. 1992) immer stärker ins öffentliche Bewusstsein tretenden weltumspannenden ökologischen, sozialen und ökonomischen Probleme erfordern die Integration nachhaltiger Aspekte in alle Lebens- und Geschäftsbereiche. Die Infornationsgesellschaft hat bislang zu nicht nachhaltigen Entwicklungen geführt (Rebound-Effekt, Papierflut ... ) (Malley 1996, 46ff, Radermacher 1998, 14ff). Notwendig wird folglich die Berücksichtigung des Leitbildes Nachhaltigkeit auch und gerade in den sich noch in der Entwicklung befindlichen Strukturen der Informationsgesellschaft (Rolf 1998, 239ff).

Das Sondierungsprojekt Web-Plattformen für eine Nachhaltige Informationsgesellschafr hat sich in diesem Zusammenhang in den vergangenen Monaten mit WWW-Angeboten zur Nachhaltigkeit befasst. Dabei wurde neben der Erfassung von Web-Plattformen zur Nachhaltigkeit besonderes Augenmerk auf eine Befragung ausgewählter Anbieter von WebPlattformen gelegt. Im Zentrum beider Untersuchungen stand dabei die empirische Erfassung von Informationen zu folgenden Kernfragen:

• Was sind die Problemstellungen, Erfolgskriterien bzw. Ansatzpunkte für erfolgreiche Web-Plattformen?

• Wie kann erreicht werden, dass Akteure in der Gesellschaft die für sie geeigneten Plattformen bzw. Informationen aufsuchen, finden und komfortabel erreichen können (Anschlussfähigkeit)?

• Wodurch wird bei Akteuren eine dauerhaft aktive Nutzung erreicht (Bindungsfähigkeit)?

In dieser Studie werden zuerst die relevante Ergebnisse der Befragung vorgestellt. Daran anschließend wird in Form einer statistischen Auswertung die an der Universität Hamburg aufgebaute Datenbank zum Thema "100 Web-Plattformen zur Nachhaltigkeir vorgestellt. Sie umfasst 100 Plattformen, die im Frühjahr 2001 erfasst und zusätzlich aus Nutzersicht bewertet wurden. Beide Untersuchungen liefern insgesamt eine aktuelle Zustandsbeschreibung über den Status quo von Web-Plattformen zur Nachhaltigkeit.

Um die Lesbarkeit des Textes zu erleichtern, ist im weiteren Verlauf das Wort "WebPlattformen" häufig durch die Abkürzung WP« ersetzt worden. Es ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass bei der Auswahl der WP für die Befragung und die Datenbank kein Anspruch auf Repräsentativität und Vollständigkeit erhoben wurde. Im Sinne eines Sondierungsprojektes hat hier eine beispielhafte Auswahl von Plattformen aus dem Bereich Nachhaltigkeit stattgefunden. Entsprechend wurden die verwendeten Prozentangaben auf ganze Zahlen gerundet. Die Untersuchungen haben den Charakter einer Momentaufnahme, die erste Pfade anzeigen kann. Es geht darum, Richtungen aufzuzeigen, Einblicke zu gewähren sowie Fragestellungen aufzuwerfen.

Bearbeitet am: 20.11.2001/ad


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