Verraten und verkauft!!!

Nicht nur bis in die Niedersächsische Landesregierung hinein reicht der scheckbuchwinkende Arm der Atomindustrie - was dem Umweltministerium recht ist, kann den christdemokratischen Räten der Samtgemeinde Gartow und Gorleben schon lange nicht ganz billig sein.

Am Dienstagabend (2.12 1997) stimmte die Ratsmehrheit im wendländischen Gartow einem Vertrag zu, nach dem die sog. "Gorleben-Gelder" als "Strukturausgleichsmaßnahme", die von der GNS, der Atom-"Gesellschaft für NuklearService" an die Samtgemeinde zu zahlen sind, auf jährlich 900.000 DM "aufgestockt" wurden.

Und falls im CASTOR-"Zwischen"lager mehr als 1500 t radioaktives "Schwermetall" eingelagert werden, wird diese Summe um weitere 500.000 DM jährlich erhöht. Insgesamt kann so bis zum Jahr 2036 eine Gesamtsumme von rund 80 Mio. DM in die Samtgemeindkasse fließen.

Ungeachtet des lautstarken Protestes der Zuschauer im überfüllten Sitzungssaal war sich die Mehrheit der CDU-Atomfans mit 10:5 Stimmen nicht zu schade, den schnöden Mammon für eine vor sich hin strahlende Nuklearfracht einzutauschen.

Schützt Geld vor den tödlichen Neutronen? Anscheinend nicht, denn gewisse Auswirkungen auf die Denkfähigkeit der "Räte" muß das Atompotential in Gorleben bereits gehabt haben...

Lilo Wollny, Mitbegründerin der BI Lüchow-Dannenberg, der Grünen und seit Jahren im Samtgemeinderat, zog dann auch die Konsequenz: sie legte aus Protest ihr Mandat nieder.

Es ist offensichtlich. Das Wendland ist - nicht nur durch die Ex-Greenpeace- Aktivistin im Niedersächsischen Umweltministerium verraten worden.

Das Wendland wird Stück für Stück verkauft! Bis in die nächsten Generationen hinein!

Wir dokumentieren auf diesen Seiten die Verträge:

 

Der 15-Millionen-Deal: 

Die Vereinbarung zwischen der GNS und dem Land Niedersachsen

 

Und das 80-Millionenspiel mit dem Tod:

Die Vereinbarung zwischen der Samtgemeinde Gartow und der BLG


Zur weiteren Information können Presseartikel und Leserbriefe aufgerufen werden:


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