"Maulwürfe": Bitte um Hilfe für Prozeßkosten

Bitte um Hilfe für Prozeßkosten

Widerstand von unten organisieren!

"Maulwürfe" unter der Bundesstraße halten Castor auf. Erst am späten Nach-
mittag gelingt der Polizei die Räumung eines Tunnels ... titelte die taz.

Wir, zwei "Nötiger", wurden auf frischer Tat ertappt, als wir uns am 19.3.1998
während eines Atomtransportes von Wal-heim (Neckerwestheim) nach Ahaus in einem
"Maulwurfstunnel", der 1m unter-halb der Transportstraße sechs Meter tief,
entlang ging, festketteten und so den Castor-Transport "nötigten" zu stoppen.
Nun müssen wir dem "Rechtsstaat", den wir nötigten sein Castor für kurze Zeit
zu stoppen, auf gerichtlicher Ebene Rech-nung tragen. Wir brauchen Geld.

Der Plan klappte, die Aktion war erfolgreich. Sie wurde zu einem weiteren Bau-
stein der "Öffentlichkeitsarbeit" gegen die Castortransporte und sie stoppte
den Transport (wenn auch leider nicht für im-mer) dann doch für immerhin 1:32
h, was deren Transportpreis in die Höhe trieb. Zwei Jahre kochte der Staat auf
kleiner Flamme, um es in der damaligen politischen Situation der Jahre 98/99
(Gedankenstütze: Skandal um verstrahlte Transporte und kurzweilige Einstellung
der Castortransporte) nicht zum Skandal kommen zu lassen. Nun, in Zeiten, in
denen sich die politischen Wogen glät-ten, Rot-Grün sich immer mehr der Wirt-
schaft verschreibt und der Atomausstieg für das Jahr 2032 besiegelt wurde, soll
nochmals die starke Hand des Gesetzes, die STÖRER der letzten Jahre zur Ord-
nung rufen und sie für die Zukunft abschrecken. Nach dem ersten Strafprozess
beliefen sich unsere Kosten auf 7200,-DM. Im Mai diesen Jahres zog das Re-
gierungspräsidium Stuttgart mit einer Zahlungsaufforderung (Schadensersatz) in
einer Höhe von 6000,- DM nach, die es noch zu zahlen gilt. Summa summarum
13.200,-DM

Das heißt: Zur Zeit, brauchen wir jede unterstützende Mark, um die staatlichen
Grapsch-Hände loszuwerden. Wir hoffen auf eure unterstützenden Spenden!

P.S. Nach dem neuesten Stand, ist die Polizei des damalig leitenden Einsatzes
am prüfen, ob nicht auch (Teil-)Kosten des Polizeieinsatzes den "Störern" in
Rechnung gestellt werden kann. Das hieße für uns weitere Verfahren und noch
mehr Kosten, denn so Hubschrau-ber-Rundfahrten sind nicht billig und auch der
Stundenlohn der' SEKIer summiert sich.

Spendenkonto: 621 156 207
BLZ: 200 100 20
Postbank Hamburg
Kontoinhaber: Martensen

Bearbeitet am: 04.10.2000/ad


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