CASTOR-Alarm! 2004

Tag

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TagX-TICKER der CASTOR-NIX-DA Kampagne mit den
aktuellsten Informationen steht Ihnen zu den Transporttagen wieder zur Verfügung!

 


Inhalt:


Stand der Dinge

CASTOR- Transport 2004

Kommentar 9. November 2004

 

Aufruf zu Castor-Alarm

Es ist wieder so weit:

Die „Grünen Wochen“ im Wendland haben begonnen!

Der Termin scheint festzustehen: Bereits am Sonnabend, den 6. November soll der CASTOR-Transport von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague mit seiner tödlichen Strahlenfracht Richtung Wendland auf den Weg gebracht werden.

„Alle Jahre wieder“?

– beginnt nun erneut ein langweiliges „Ritual“, wie von vielen Medien abwertend eingeschätzt?

Nein! Denn auch der achte CASTOR-Transport ins Wendland wird überall seine Spuren hinterlassen, wird Menschen an der gesamten Transportstrecke – ob an der Schiene quer durch Frankreich, in Deutschland, ob bei den letzten 22 Kilometern Straßentransport vom Dannenberger Verladekran ins „Zwischenlager“ Gorleben – mobilisieren.

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Castor-SMS-Alarm
(Anmeldevordruck der BI)
wird beim nächsten Transport wieder aktiviert

Camps und Infopunkte

Plakate-Flugblätter

Landkarte vom Wendland

Sanitäter

EA (Ermittlungsauschuß Gorleben)
Bei Problem mit Polizei und Justiz
0 58 41-97 94 30

Die Anfahrt ins Wendland
Eine Übersichtkarte

Busfahrten ins Wendland - Mitfahrzentrale

"Castor-Urlaub"!

TERMINE

Termine Wendland/Gorleben

Termine-Bundesweit

radiofreieswendland

Radio ZuSa Frequenz 89,7 MHz

Materialien

Bilder vom Castor-Transport 2004

Gorleben - eine Protestgeschichte
von Timo Vogt


http://www.subkontur.de/castor2004.html

Ein Foto von

www.subkontur.de

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Castor-Transport 2004
Auftaktkundgebung in Dannenberg


Erfolgreiche Anketteaktion in Frankreich vom 07.11.2004: Fotos - Bericht


UMBRUCH Bildarchiv
Berlin


randhttp://www.randbild.de/bild
Bilder und Berichte


Indymedia 
Bilder und Berichte


 


newred.gif (275 Byte)News und Infosnewred.gif (275 Byte)

 

Aktuelle Berichte und Leserbriefe sowie rechtliche Auseinadersetzungen nach dem Transport:

Bäuerliche Notgemeinschaft



Werden CASTORen seit Jahren illegal befördert und gelagert?
(Kurzfassung der Fachgruppe Radiaoaktivität)


"Deckel von Glaskokillen-Behältern könnten bei Flugzeug-Attacke möglicherweise bersten" (Eigenbericht der Castor-Nix-Da Redaktion)


 

Unerwartete Aktionen werden dort stattfinden, wo niemand damit rechnet, wo sich die Polizei auf Riesen-Action einstellt, wird sie möglicherweise nur mit sich selbst zu tun haben. Nichts ist planbar – und das ist „unsere“ Stärke. Angemeldete Versammlungen werden die Hüter der Ordnung in Bewegung, die Einsatzleiter zur Verzweiflung bringen. Genauso unberechenbar werden sich Menschen aber auch andernorts treffen, dort, wo Protest auch noch Wirkung haben kann.

Die Zeiten sind vorbei, wo gezählt werden konnte, wieviele Menschen wohl auf die Straße gegangen sind – auch wenn die Presse bereits jetzt immer wieder die gleichen Fragen stellt, wissen möchte, wieviele Teilnehmern die „Protestszene“ in Bewegung bringen wird. Die Strecke ist lang, der Atem der Widerständler sicherlich auch.

Klar ist: Der Atommülltourismus durch Europa ist Teil einer sich immer weiter drehenden Atomspirale. Und die muß – und kann gestopt, behindert werden - überall. CASTOR-Transporte sind nur ein klitzekleiner Teil des großen Geflechts der Atomindustrie. Rücksichtsloser Uranabbau, der die Lebensräume der Menschen in der ganzen Welt zerstört, ob in Australien, Rußland oder sonstwo. Gier nach der Technologie, mit der Atomkraftwerke genauso wie Atombomben gebaut werden, egal ob in Frankreich, Deutschland, im Iran oder Korea. Die Hauptsache ist, es wird verdient, mit der Urananreicherung in Gronau, der „Entsorgung“ des verbleibenden abgereicherten Urans in panzerbrechenden Waffen genauso wie mit der massenhaften Müllvermehrung durch die sogenannte „Wiederaufarbeitung“.

Wohin mit dem jahrtauselang strahlenden, todbringenden Abfall? – Das interessiert die dafür verantwortliche Industrie und Politik letztlich überhaupt nicht.

Deutscher Atommüll muß schließlich in Deutschland endgelagert werden, tönen die Verantwortungslosen der Rot-Grünen Regierung. Dabei wird längst Anderes praktiziert. „Substitution“ heißt das Zauberwort, mit dem legitimiert werden soll, daß „deutscher“ schwach- und mittelaktiver Müll aus der Wiederaufarbeitung im britischen Sellafield in Beton gegossen und in Gräben entlang der Küste der Irischen See verbuddelt wird. Als „Ersatz“ wird später einfach die eine oder andere Glaskokille mehr quer durch Europa verschippert – vielleicht sogar ins östliche Ausland, warum eigentlich nicht nach Rußland, da ist doch sowieso alles verstrahlt? Ein paar Euros können „die“ doch sicher noch gut gebrauchen, und ein „sicheres“ Endlager gibt es weltweit sowieso nicht ...

Verdient wird auf jeden Fall. Die Atommafia lacht sich ins Fäustchen, wenn wieder weit über zehntausend Polizisten in Marsch gesetzt werden, um die CASTOREN durchzuprügeln. Bezahlen muß sie nix. Keinen Cent von den über 35 Milliarden steuerfreier Rückstellungen aufbrauchen. Diese „Entsorgung“ macht ihr keine Sorgen, sondern ist ein zusätzliches Geschäft. Das angehäuftge Geld, längst den Stromkunden und Steuerzahlern abgeknöpft, nutzen die Atomenergiekonzerne und vielen Tochterfirmen, um hemmungslos ihre Monopole zu erweitern, auf daß sie die Strom- und Gaspreise nach gutdünken festsetzen. Wer will sie daran hindern? Und kaum von der Öffentlichkeit registriert, werden systgematisch Wasserversorger und Telekommunikationsunternehmen aufgekauft! Jede Internet-Minute spült so bares Geld in die Kassen der Konzerne; wann wir den Atomstromern dann atembare Luft aus dem Supermarkt abkaufen müssen, ist dann letztlich nur noch eine Frage der Zeit.

Der Herbst ist die Jahreszeit der Besinnung. „Wir“ haben uns besonnen. Auf unsere eigene Kraft. Und agieren entsprechend – ja, besonnen, aber auch unerschütterlich. Überall. In Frankreich, in Deutschland – wer, wenn nicht Ihr, weiß, wo Aktionen geplant sind! Die vielen Ideen im Kopf, werden in Ruhe sortiert und mit einem gewissen Schalck im Nacken umgesetzt. Macht mit! Bei „Euch“ vor Ort. Und auch bei „uns“ im Wendland.

Übrigens: Viele Scheunen im Wendland stehen euch wieder offen. Die Volxküchen füllen ihre Vorratskammern auf. Und wenn die Polizei erneut ganze Dörfer einkesseln will, sollte sie die Sturheit der Bewohner nicht unterschätzen.

WIR WERDEN SEHEN!


Bearbeitet am: 23.08.2004/dm


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