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vom 01.01.2000

Polizei kesselt Atomkraftgegner/innen ein/Reaktion auf Sylvesterfeuerwerk an der Castorstrecke?

Polizeikräfte haben 20 Atomkraftgegner/innen auf einem Bahnübergang bei Pisselberg/Dannenberg bei Eisregen eingekesselt und acht - darunter auch ein Kleinkind - von ihnen zur Personalienfeststellung nach Lüchow in die Polizeikaserne abtransportiert. Die Bahnspaziergänger, die sei Wochen an jedem Sonn- und Feiertag an der Bahnstrecke zwischen Hitzacker und Dannenberg gegen deren castortauglichen Ausbau demonstrieren, sehen sich in ihren Grundrechten auf Demonstrationsfreiheit verletzt, sagte ein Sprecher. Ein Protest jedoch stieß bei dem Einsatzleiter der Polizei auf taube Ohren.

Schon während des Frühstücks der Castorgegner unweit der "Essowiese" in Dannenberg, die bei allen Castortransporten Treffpunkt der Widerständler war, erklärte die Polizei, dass sie als Reaktion auf brennende Strohballen auf dem Castorgleis in der Sylvesternacht ein Betreten der Bahngleise und -übergänge nicht zulassen wollte.

"Wir arbeiten darauf hin, dass das Jahr 2001 ein castorfreies Jahr bleibt," erklärte die BI Umweltschutz zum Jahreswechsel. Die Polizeiaktion sei Ausdruck von politischer Nervosität und überflüssig

Wolfgang Ehmke 05863/98 30 76.

Bearbeitet am: 01.01.2000/ad


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