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vom 07.01.2001

Präziser Terminkalender für Castortransport

Widerstand kommt in die Puschen

Der Sixpack mit den hochradioaktiven Kokillen aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague wird wegen der Wahlen in Baden-Württemberg erst in der Nacht vom 26. auf den 27. März die deutsch-französische Grenze bei Kehl passieren und soll am 27. März - einem Dienstagabend - Dannenberg-Ost erreichen. Am darauf folgenden Mittwoch ist nach dem Umladen der Behälter von der Schiene auf die Straße der Straßentransport nach Gorleben geplant. Das brachte die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg in Erfahrung. Sollte der Zeitplan ins Wanken geraten, so geht die polizeiliche Planung davon aus, dass sich dieser Straßentransport auch um einen Tag verzögern könnte. Dieser Zeitplan, so die BI, mache deutlich, dass der "Widerstand jetzt in die Puschen kommen muss".

Überregional und auch im Wendland sind bereits einige Absprachen getroffen worden: so soll die Auftaktkundgebung vor dem Tag X wieder in Lüneburg stattfinden, angesichts der frühzeitig bekannt gewordenen Zeitpläne am Samstag, den 24. März. Protestaktionen und Kundgebungen werde es auf den rund 70 Streckenkilometern von Lüneburg bis Gorleben geben. "Die Devise beim nächsten Tag X heißt 50 plus 20: nicht nur im Landkreis Lüchow-Dannenberg wird es politische Unruhe geben, denn zu den 20 Straßenkilometern kommen diesmal noch 50 auf der Schiene hinzu", erklärt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. "Wir wollen an dem öffentlichkeitswirksamen Protesten im Jahr 1997 anknüpfen." Doch das sei eine Weile her, zündende Vorschläge und pfiffige Aktionsideen seien gefragt. Bewusst sei deshalb trotz der groben Festlegung des Widerstandskonzepts die konkrete Ausgestaltung von Aktionen und Kundgebungen noch offen gelassen worden. Um "in die Puschen" zu kommen, lädt die Bürgerinitiative zum kommenden Samstag um 14 Uhr zu einem Ratschlag in die Trebeler "Bauernstuben" ein.

Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684 (So auch 05863/98 30 76)

Bearbeitet am: 07.01.2001/ad


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