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vom 22.01.2001

Fasslager Gorleben - kritische Fragen der Bürgerinitiative

Die Meldungen Rostfraß oder falsch deklarierte Atommüllfässer haben die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg aufgeschreckt. Zerfressene Edelstahlfässer waren zuletzt im Atomkraftwerk Brokdorf gefunden worden, Fässer, die nicht einmal 4 Jahre alt waren. Vom niedersächsischen Umweltministerium als zuständiger Überwachungsbehörde möchten die Atomkraftgegner wissen, wie der Zustand der Atommüllgebinde im Fasslager Gorleben ist. "Da die Fässer in Containern angeliefert werden, reicht eine visuelle Kontrolle nicht", gibt die BI zu bedenken.

Schon beim dem Fund falsch deklarierter Fässer im Forschungszentrum Geesthacht hatte das Umweltressort beschwichtigt, derartige Schlampereien könnten in Gorleben nicht passieren, weil dort die Herkunft der Fassgebinde ordentlich dokumentiert würde. "Diese Aussage reicht uns nicht, denn so verlässt sich die Aufsichtsbehörde allein auf die Angaben der Lieferanten," sagte die BI-Vorsitzende Edelgard Gräfer. "Das mindeste wäre, dass unangekündigt Produktkontrollen seitens der Gewerbeaufsicht vorgenommen werden, sonst bleibt eine Riesenportion Skepsis." Die BI erinnert daran, dass bereits in den 80er Jahren falsch deklarierte Fässer in Gorleben angeliefert wurden und dass Korrosion sowie Blähfässer auch in Gorleben entdeckt wurden.

Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 22.01.2001/ad


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