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vom 24.01.2001

Basis-Grüne sollen sich keine Maulkörbe oder Fesseln anlegen
lassen

Bürgerinitiative stellt Antrag beim grünen "Öko-Fonds" auf finanzielle Unterstützung beim nächsten Castortransport nach Gorleben

"Wir setzen darauf, dass der Parteiratsbeschluss der Grünen vom vergangenen Montag das Gegenteil dessen bewirkt, was intendiert war: die Bereitschaft grüner Ortsverbände und Mitglieder, sich an den Anti-Atom-Protesten im Wendland zu beteiligen wird eher gestärkt." Diesen Eindruck gewinnt die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg aufgrund von Anrufen in ihrem Lüchower Büro, wo die Fäden für die Mobilisierung gegen den Transport mit hochradioaktiven Kokillen aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Gorleben zusammenlaufen. "Die Empörung über den Maulkorb, den die Parteispitze den atomkritischen Landesverbänden und Parteimitgliedern verpassen will, ist spürbar groß," merkt die BI-Vorsitzende Edelgard Gräfer an, der Parteiratsbeschluss ginge "nach hinten los".

Gleichzeitig hat die BI Umweltschutz jetzt beim Öko-Fonds der niedersächsischen Grünen einen Antrag auf finanzielle Unterstützung ihrer Öffentlichkeitsarbeit gestellt. "Dieser Transport ist aus verschiedenen Gründen von großer Brisanz: derzeit ist der Transfer abgebrannter Brennelemente von deutschen Atomkraftwerken nach La Hague blockiert, weil der WAA-Müll nicht "zurückgenommen" wurde.

In der Öffentlichkeitsarbeit wollen wir das Hauptaugenmerk auf dieses Junktim richten, denn wir wollen das Ende der Wiederaufarbeitung, und das ist im sogenannten Atomkonsens zwischen rot-grüner Bundesregierung und Stromwirtschaft äußerst schwammig und mangelhaft geregelt. Wir sehen auch eine große Chance, die Ausstiegsdebatte neu zu entfachen," begründet BI-Sprecher Wolfgang Ehmke den Antrag. Unterstützt werden sollen Zeitungsbeilagen und ein Solidaritätskonzert der Rio-Reiser-Nachfogeband "Neues Glas".,

Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 24.01.2001/ad


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