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vom 29.01.2001

Grüner Parteiratsbeschluss zu Castortransporten weiter in der Diskussion

BI lädt die grünen Parteivorsitzenden ein

Der Parteiratsbeschluss der Grünen Partei, die ihren Ortsvereinen und Mitgliedern von der Teilnahme an den Anti-Castor-Aktionen im Wendland abrät, ist weiter in der Diskussion.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) hat jetzt die beiden Sprecher der Partei, Kuhn und Roth, eingeladen, diesen Beschluss auf einer öffentlichen Versammlung im Wendland zu erläutern und sich einer Diskussion zu stellen. In dem Anschreiben heißt es wörtlich: "Wir sehen in der Sache erhebliche Differenzen und Erklärungsbedarf: Welche Konturen hat das rot-grüne Atommüllentsorgungskonzept? Welche Rolle spielt darin die Wiederaufarbeitung? Warum ist diese nicht befristet? Welche Rolle spielt der Salzstock Gorleben?" Klärungsbedarf sehen die Gorleben-Gegner/innen in der Frage des Protestverhaltens.

"Wie steht die Grüne Partei als Regierungspartei zu dem Grundrecht auf Demonstrations- und Versammlungsfreiheit? Warum werden Sitzblockaden neuerdings mit einem Hauch von Gewaltbereitschaft versehen?", möchte die Bürgerinitiative wissen. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: "Wir sind nicht "bescheuert", wie Bundesumweltminister Jürgen Trittin unsere Aktionsbereitschaft presseöffentlich disqualifizierte. Eine kontroverse Debatte mit uns lohnt."

Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 29.01.2001/ad


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