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vom 16.02.2001

BI erneuert Aufforderung zum Vorturnen im Wendland

Grüner Spagat

"Statt über uns zu reden sollte Jürgen Trittin im Wendland Rede und Antwort stehen". Mit diesen Worten quittiert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg die aktuelle Stunde im Deutschen Bundestag, in der der Bundesumweltminister Verständnis für die Proteste der Lüchow-Dannenberger geäußert hat, obwohl er sie " in der Sache" für falsch hielt.

"Wir gehen davon aus, dass wir nicht nur ein Recht auf Protest und Widerstand, sondern auch in der Sache Recht haben", hält BI-Sprecher Wolfgang Ehmke dem Grünen Politiker entgegen. Penetrant verkürze er den Castorkonflikt auf die Frage der nationalen Verantwortung, den WAA-Müll aus Frankreich in Gorleben lagern zu müssen.

"Die Verantwortung beginnt nicht erst da, wo radioaktive Betriebsabfälle in der Plutoniumfabrik La Hague entstehen, sie ist dem vorgelagert, sie beginnt bei der Belieferung der WAA", schreibt die BI. Deshalb seien sowohl die Transporte aus Hanau mit Brennstoff wie auch die Fortsetzung der Atommüllfuhren aus deutschen Atomkraftwerken nach Frankreich zu verurteilen. "Die argumentativen Verrenkungen soll Jürgen Trittin dem staunenden Publikum im Wendland vorführen", sagte Ehmke, die Aufforderung an den Bundesumweltminister, sich öffentlich in Lüchow-Dannenberg zu äußern, erhalte die BI aufrecht.

Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684 od. 05863/98 30 76

Bearbeitet am: 17.02.2001/ad


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