Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
Drawehnerstr. 3
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97
Bürozeiten:
Mo., Mi., Fr. & Sa. von 9-12 Uhr
Di. &  Do.   15-18 Uhr  
E-mail für  die Presse:
Mails an diese Adresse bitte
nur für Presseleute, andere können

wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden.
BI-Presse@gmx.de
E-mail: BI-Luechow@t-online.de
Spendenkonto:                               Kreissparkasse Lüchow (BLZ 258 513 35) 2060 721   
                                                         "Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 18.02.2001

BI Umweltschutz lehnt Teilnahme an nichtöffentlichen Veranstaltungen der Polizei strikt ab

Die Polizei wirbt im Vorfeld des nächsten Castortransports nach Gorleben verstärkt für ihr Konzept des "Konfliktmanagements". Am 28. Februar sollen auf dem Campus der Universität Lüneburg Vertreter von Polizei und BGS sowie die Regierungspräsidentin Ulrike Wolff-Gebhardt mit Kirche und Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg über das neue Polizei-Konzept diskutieren. Am Ende wird die Diskussion jedoch ohne die Atomkraftgegner geführt. Diese lehnen nichtöffentliche Veranstaltungen zu dieser Thematik strikt ab.

Die BI begrüßt zwar, dass der Titel der Veranstaltung "Flexibles Konfliktmanagement der Polizei- eine Chance zum Vertrauensaufbau?" mit einem Fragezeichen versehen wurde.

"Gern wären wir der Einladung zu der Podiumsdiskussion am 28. Februar gefolgt, um uns zu der aufgeworfenen Frage zu äußern. Wir sehen allerdings keinen Sinn in der Teilnahme an nichtöffentlichen Veranstaltungen. Der "Castorkonflikt" und dessen politische Bewältigung geht "alle" an", heißt es in der Antwort der Bürgerinitiative auf die Einladung zum Podiumsgespräch. "Uns irritiert darüberhinaus, wie im Vorfeld der Veranstaltung die Rolle der Konfliktmittler in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung beschrieben wird. Danach wollen die Beamten nicht nur für friedliche Kundgebungen werben, sondern auch "die Gewaltbereitschaft der Castor-Gegner im Wendland ausloten." (HAZ, 16.2. 2001)

Das ist kein Beitrag zur Vertrauensbildung, ebensowenig wie die Bereitstellung der Expo-Käfige für die Ingewahrsamnahme von Castorgegner/innen," erklärt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Bleibt es bei dem Konzept einer nicht-öffentlichen Debatte, bliebe auch der Platz der BI verwaist.

Wolfgang Ehmke 05863/98 30 76 od. 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 18.02.2001/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI