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vom 25.02.2001

Castorgegner/innen: Immun gegen Neonazis

"Neonazis kriegen bei uns kein Bein auf die Straße oder Schiene". Klar und
unmissverständlich reagiert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg auf Verlautbarungen des niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Demnach versuche die rechte Szene, den Widerstand gegen Castortransporte für ihre eigenen Ziele zu nutzen, wird Verfassungsschützer Rüdiger Hesse zitiert. Über Internet, Info-Telefone und SMS-Mitteilungen forderten die Neonazis ihre Anhänger auf, sich mit den Atomkraftgegnern "hemmungslos zu solidarisieren".

"Wir sind immun gegen Neonazis", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. AKW-Gegner/innen seien schon gegen Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt auf die Straße gegangen, als das Problem gesellschaftlich noch gar nicht wahrgenommen wurde. "In den Camps der Castorgegner gilt der Grundsatz, dass jeder, der sich rassistisch oder sexistisch äußert, rausfliegt," verspricht die BI. Die BI habe ihr Gästebuch im Internet geschlossen, als erste Texte mit Drohungen und Gewaltphantasien auftauchten.

Doch dem Statement des Verfassungsschutzes sei noch eine weitere Botschaft zu entnehmen, kritisiert die BI. Wieder einmal werde der Widerstand gegen Transporte mit Gewaltbereitschaft in Verbindung gebracht. Ehmke: Wir appellieren an die vielen Menschen, die sich an Aktionen und Versammlungen beteiligen wollen, sich nicht irritieren zu lassen."

Wolfgang Ehmke o171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 25.02.2001/ad


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