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vom 28.02.2001

Teil des PKA-Deals: Jüttner redet Atommülltransporte jetzt schön

Der Auftritt des niedersächsischen Umweltministers Jüttner vor dem "Gorleben-Forum"des Gartower Samtgemeinderats war eine "Bringeschuld" des Landes. Damit löst das Land zu Zusagen ein, zu denen sie sich vertraglich in dem Vergleich zwischen Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) und Umweltministerium zur Vermeidung von Schadensforderungen des Landes verpflichtet hat.

"Das Land hat sich für 15 Millionen DM von der PR-Abteilung der GNS kaufen lassen", stellt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke fest. Seinerzeit ging es um Bauverzögerungen auf der Baustelle der Pilot-Konditionierungsanlage (PKA) in Gorleben.

Die Forderung der GNS, das Land solle "zur Sicherung der termingerechten Durchsetzung der Transporte" eng mit der Atomfirma zusammenarbeiten und die "Betriebe der GNS" wie die Brennelementlagergesellschaft auch nach außen "fair und objektiv darstellen", lautet die entsprechende Passage des Vertrages. Genau das habe der SPD-Politiker nun ausgiebig getan, stellt die Bürgerinitiative fest. Salopp und irreführend seien Jüttners Argumente: die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente sei keine "Drecksarbeit", die die Franzosen für uns erledigen.

"Die Plutoniumschmiede schädigt Mensch und Natur und sie ist kein Entsorgungsbeitrag", hält die BI-Vorsitzende Edelgard Gräfer ihm entgegen. Es ginge nicht um die "Rücknahmeverpflichtung" bei dem anstehenden Kokillentransport. Dieser sei notwendig, damit abgebrannte Brennelemente wieder nach Frankreich rollen. Das müsste ein Umweltminister eigentlich wissen."Jüttner weiß es auch und redet trotzdem die Atommülltransporte schön"...

Wolfgang Ehmke 05863/ 98 30 76

Bearbeitet am: 28.02.2001/ad


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