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vom 20.03.2001

"Das grenzt an den Ausnahmezustand..."

Das Versammlungsverbot, das von der Bezirksregierung Lüneburg ausgesprochen wurde, soll während des Castortransports äußerst restriktiv ausgelegt werden. Das lässt das Verbot einer Versammlung der Kampagne X-1000 mal quer in Wendisch-Evern vermuten, die außerhalb der 50 Meter-Zone des Castorfahrweges angemeldet war. Nach Informationen der BI Umweltschutz will die Bezirksregierung sogar alle Camps, die näher als 5 Kilometer an der Castorstrecke liegen, unter dem Vorwand fadenscheiniger Gefahrenprognosen verbieten.

"Damit wird ein flächendeckendes Verbot wirksan, das grenzt an den Ausnahmezustand", kritisiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke das Verhalten der Bezirksregierung. Ein derart massiver Eingriff in die Bewegungsfreiheit wird noch auf die Spitze getrieben, wenn Antragstellen von Passierscheinen, wie Ärzten oder Pflegedienstlern, wie geschehen,gesagt wird, am Tage des Schienentransportes würde kein Bahnübergang und auch keine Überführung bzw. Tunnelung passierbar sein, auch nicht mit Passierschein. "Wir werden uns rechtlich und politisch gegen diese Entwicklung wehren", unterstrich Ehmke. "Wann und wie interveniert eigentlich die rot-grüne Bundesregierung?" Mittlerweile liegt der BI Umweltschutz auch der präzise Fahrplan des Castorzuges auf der französischen Seite vor. Demnach startet der Zug in Valognes am Montag, den 26. März um 6.Uhr 30 und wird um 23 Uhr am Grenzbahnhof Lauterbourg erwartet.

Wolfgang Ehmke

Bearbeitet am: 20.03.2001/ad


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