Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
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vom 22.03.2001

Heute nacht...

...verweigern starke Polizeikräfte die Weiterfahrt eines Küchenwagens von Castorgegner/innen nach Govelin (Landkreis Lüchow-Dannenberg) in der Göhrde. Entlang der Bahnstrecke Lüneburg- Dannenberg wollen die Atomkraftgegner/innen in den nächsten Tagen Camps einrichten. Küche, Zelte, Toiletten gehören dazu. -Diese Versammlungen wurden bei den zuständigen Behörden angemeldet, bisher wurde das Camp bei Wendisch-Evern der Aktionsgruppe X-tausend-mal - quer verboten.

Diese restriktive Strategie greift auch heute nacht: den Küchenchefs wurde bedeutet, sie müssten abdrehen, eine Allgemeinverfügung sei in Arbeit, die eine Ausdehnung des Demoverbotskorridors von bisher 50 Metern auf 5 Kilometer (!) entlang der Castortransportstrecke vorsehe."Es ist skandalös, dass die Polizei ohne jede Rechtsgrundlage den Küchenwagen stoppt", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Alle Beteuerungen der Bezirksregierung, sie wolle Versammlungen schützen und sich versammlungsfreundlich verhalten werden hier konterkariert. "Das wird politische und rechtliche Folgen haben", kündigte die BI Umweltschutz an. Diese Schikanen würden nicht hingenommen. Die Initiative wird am Donnerstagabend öffentlich in Trebel ab 19.30 Uhr zu den Vorfällen Stellung nehmen, die Versammlungsverbote würden selbstverständlich beklagt. Wolfgang Ehmke 05863/ 98 30 76 od. 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 22.03.2001/ad


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