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vom 24.03.2001

Kirchenasyl für Castorgegner/innen

Personenkontrollen, erste Festnahmen und eine Zermürbungstaktik der Polizei zur Verhinderung von Camps - das sind die Vorzeichen für die Strategie der Behörden zur Durchsetzung des Castortransports, der zu Beginn der nächsten Woche von La Hague nach Gorleben rollen soll. Eine Antwort auf die Schikanen heißt Kirchenasyl.

Aus Protest gegen die Räumungsdrohungen gegen zwei Camps von Atomkraftgegner/innen haben heute Schüler die Turnhalle in Dannenberg besetzt und sich darin verbarrikadiert. Die Schüler wollen diesen Raum den vielen Auswärtigen zur Verfügung stellen, wenn sie im Anschluss an die Samstagsdemo in Lüneburg "an die Strecke" gehen. Auch ohne Camps werden die Protestierer/innen im Raum Lüneburg und im Wendland unterkommen, verspricht die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.

"Die Grundrechte auf Versammlungsfreiheit werden eingeschränkt, dafür öffnen sich die Grundstücke", heißt es seitens der BI. "Wir erhalten auch Kirchenasyl, das wurde uns von Pastoren versichert", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Auf öffentlichen Plätzen, in Scheunen, Gemeindehäusern und Kirchen würden alle Castorgegner/innen Platz finden. Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684 od. 05863/98 30 76

Bearbeitet am: 24.03.2001/ad


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