Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.
Drawehnerstr. 3
29439    LÜCHOW Tel. +49 (58 41) 46 84 Fax +49 (5841)  31 97
Bürozeiten: Mo., Mi., Fr. & Sa. von 9-12 Uhr Di. &  Do.   15-18 Uhr  
E-mail für  die Presse: Mails an diese Adresse bitte nur für Presseleute, andere können wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden. BI-Presse@gmx.de
E-mail: BI-Luechow@t-online.de
Spendenkonto:                               Kreissparkasse Lüchow (BLZ 258 513 35) 2060 721                                                             "Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 30.03.2001

BI-Sprechern Wolfgang Ehmke und Mathias Edler während des Polizeieinsatzes die PKW-Reifen zerstochen

Während am vergangenen Mittwochabend mehrere Hundertschaften Polizei mit Wasserwerfer und schwerem Gerät den Info-Punkt der Bürgerinitiative in Dannenberg, die sogenannte „ESSO-Wiese“, räumen wollten, wurden die Privatautos der beiden BI-Sprecher Wolfgang Ehmke und Mathias Edler mit Messerstichen in die Reifen lahmgelegt. Prekärer Beigeschmack: Während Edler und Ehmke jeweils über einen Lautsprecherwagen die Menschen auf dem Platz zur Ruhe und Besonnenheit, gleichzeitig aber auch die Polizei zum sofortigen Verlassen des von der Stadt Dannenberg gepachteten Geländes aufforderten, standen die PKW innerhalb der teilweise fünfreihigen Polizeiketten, die das Gelände umstellt hatten. Weder die Besitzer selbst, noch andere Zivilpersonen konnten in diesem Zeitraum den rückwärtigen Teil des Geländes, wo die Autos mit vielen anderen zusammen geparkt standen, betreten. „Nun raten Sie mal, wer da wohl hinter steckt?“, fragt BI-Sprecher Edler. „Außer der Polizei dürfte sonst niemandem bekannt sein, welches Auto wem zuzuordnen ist“, gibt Edler zu bedenken. Der angerichtete Schaden beträgt ca. DM 900,- . Die BI-Sprecher haben bei der örtlichen Polizei Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.

Der später nicht durchgesetzte Räumungsbefehl für die Presse-Stelle der Bürgerinitiative geht nach Aussage des Einsatzleiters vor Ort auf eine direkte Anordnung aus der Einsatzleitstelle in Lüneburg zurück. Der kleine, aber gezielte Reifenstecher-Vorfall am Rande dieser eindeutigen Rache-Aktion wegen der von Castorgegnern erreichten 24 -stündigen Verspätung des Transportes zeige nach Auffassung der BI, welch Geistes Kind einige Leute innerhalb des Polizeiapparates sind. „Nach solchen Aktionen muss sich der Gesamteinsatzleiter Herr Reime nicht wundern, wenn der sogenannte <demokratische Rechtsstaat> seine Glaubwürdigkeit in der Region völlig zu verlieren droht, von den durch unverhältnismässige Polizeigewalt verletzten Demonstranten ganz zu schweigen“, sagte BI-Sprecher Mathias Edler.

Bearbeitet am: 30.03.2001/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI