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vom 20.06.2001

Strahlenschutzkommission bleibt auch unter Rot-Grün pro Atom

Der als konservativ geltende Physiker Günther Dietze soll den Vorsitz der Strahlenschutzkommission (SSK) übernehmen. "Damit gibt Jürgen Trittin gegenüber der Atomlobby wieder einmal nach", kritisiert die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg diese Entscheidung. Der Grünen-Politiker will Dietze berufen, nachdem die bisherige Vorsitzende und Epidemiologin Maria Blettner zurückgetreten war. Zum Eklat war es in der SSK gekommen, weil der Marburger Strahlenmediziner Horst Kuni von Trittin in das Beratungsgremium berufen werden sollte. "Eine Kampagne zur Schädigung der wissenschaftlichen Reputation Professor Kunis wurde vom Zaun gebrochen, am Ende knickt Trittin ein und bestellt einen Pro-Atom- Wissenschaftler", resümiert die BI.

Kuni war mit seiner These angeeckt, dass die biologische Schädigung durch Neutronenstrahlung bei Castortransporten drastisch unterschätzt wird. Vor allem für das Begleitpersonal und Anwohner häufig genutzter Transportstrecken sei das Strahlenrisiko falsch abgeschätzt worden.

"Wenn der künftige SSK-Vorsitzende Günther Dietze Kuni öffentlich im Gespräche mit der Berliner Zeitung als "Extremisten" diffamieren kann, diskrediert er sich und seine angebliche Sachlichkeit und Neutralität gleich selbst", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Als Ausdruck der Solidarität und "weil wir den Rat des angegriffenen Strahlenmediziners weiterhin schätzen", richtet die BI an Prof. Kuni eine Einladung, im Wendland zum Thema "Strahlenschutz" zu referieren.

Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 20.06.2001/ad


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