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vom 16.07.2001

Aufbruch nach Bure!

Die deutsch-französische Zusammenarbeit von Anti-Atom-Initiativen hat bei der Anlieferung der hochradioaktiven Kokillen aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague bereits eine erste Bewährungsprobe bestanden, nun wird sie um eine Facette reicher: am 17. Juli starten Atomkraftgegner/innen per Fahrrad oder per PKW nach Ostfrankreich, nach Bure (Meuse). Mit dabei ist auch die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg. "Und das aus gutem Grund", bemerkt die BI-Vorsitzende Edelgard Gräfer, "denn Bure und Gorleben verbindet die Suche nach einem geeigneten Endlagerstandort, einer solchen Suche widersetzen wir uns länderübergreifend, solange die Zukunft der Atomkraft europaweit nicht besiegelt ist."

In Bure soll ein Forschungslabor eingerichtet werden, bis zum Jahr 2006 will das französische Parlament eine Entscheidung treffen, wo in Frankreich hochradioaktiver Müll endgelagert werden soll: heißer Favorit ist Bure. In erster Linie, weil es sich um eine menschenleere Gegend handelt, mutmaßen die Gegner.

Die Partnerschaft zwischen den Gorleben -Gegner/innen und den französischen Atomkraftgegner/innen werde am 22. Juli einen sichtbaren Ausdruck auf der Kundgebung in Bure finden, kündigt die BI an, ein einwöchiges gemeinsames Widerstandscamp schließe sich an.

Am Dienstag um 19 Uhr startet zur sichtbaren Unterstützung ab der "Esso-Wiese" in Dannenbergdie die wendländische Volxküche mit ihrem Gerät in Richtung Bure. Die BI lädt dazu ein, den Küchenbauwagen zünftig zu verabschieden. Wer nach französisches Geld vom letzten Urlaub hat, dürfte dies vor der Einführung des Euro getrost den Küchenleuten mit auf den Weg geben.

Schon Ende Oktober oder Anfang November bei dem nächsten Castortransport von La Hague nach Gorleben rechnet die BI damit, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit erneut unter Beweis gestellt wird. Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 16.07.2001/ad


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