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vom 20.09.2001

Reaktorsicherheitskommission untersucht Schutz der Atomanlagen gegen Terroranschläge

BI Umweltschutz fordert immer nachdrücklicher den Stopp der Castortransporte

Die Landesregierung Baden-Württembergs hat nach den Terroranschlägen die für dieses Jahr angekündigten Castortransporte abgesagt, Niedersachsen hält aber immer noch am Castortransport von La Hague ins Zwischenlager Gorleben fest.

"Dieser Starrsinn ist nicht mehr nachvollziehbar. Wie soll das Transportszenario Anfang November aussehen?" fragt die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg und beruft sich dabei auf den ausstehenden Bericht der Reaktorsicherheitskommission, die im Oktober einen Untersuchungsbericht vorlegen will, in dem auch die Sicherheit der beiden Atommüll-Zwischenlager Ahaus und Gorleben begutachtet werden soll. Der Leiter der Kommission, Lothar Hahn, hat bereits eingeräumt, dass deutsche Atomkraftwerke nicht gefeit seien gegen Terroranschläge. "Das gilt mit Sicherheit genauso für Ahaus und Gorleben", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Zum unmittelbaren Schutz der Plutoniumfabrik in La Hague sind nach einer Studie der Generaldirektion Forschung des Europäischen Parlaments Flugabwehrraketen nötig. Die Gorlebengegner/innen gehen davon aus, dass im Krisen- oder Kriegsfall der notwendige Schutz des nächsten Sixpacks aus La Hague ein Höchstmass an Repression gegen die Bürgerproteste zur Folge hätte. Ehmke:" Das Festhalten am Novembertransport ist eine unzumutbare Belastung für alle Beteiligten. Es gibt deshalb nur eine vernünftige Lösung: Der Transport muss sofort abgesagt werden."

Wolfgang Ehmke
0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 20.09.2001/ad


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