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vom 10.10.2001

Castortransport nach Gorleben

BI Umweltschutz: Innenminister schürt Ängste

"Der niedersächsische Innenminister Heiner Bartling (SPD) schürt Ängste, um einen harten Polizeieinsatz im Wendland zu rechtferigen" - das wirft die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) dem Innenpolitiker vor. Bartling hatte am Dienstag angekündigt, das Land hielte am nächsten Castortransport aus La Hague nach Gorleben fest, allerdings scheint der Transporttermin nun um eine Woche auf den 12. November verschoben worden zu sein. Nach dem Angriff der USA auf Afghanistan halte er gewalttätige Demonstrationen aus dem "linksextremen und aus dem ausländerextremistischen Spektrum für möglich", zitiert die Nachrichtenagentur AP den Minister. In einem Atemzug mit dieser abenteuerlichen Einschätzung verwies er auf den Castortransport nach Gorleben, empört sich die BI. "Wer so starrsinnig an dem Transporttermin festhält, wird den wendländischen Starrsinn zu spüren bekommen", kündigt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke an. Mit Sicherheit würden Polizei und BGS bundesweit zur Objektsicherung und nicht für die Begleitung der Atommüllabfuhr benötigt. "Angesichts der welt- und innenpolitischen Lage wird einem harten Polizeieinsatz das Wort geredet. Eine Einschränkung von Bürgerrechten werden wir nicht hinnehmen, sondern stellen uns zu Tausenden wieder quer", heißt es in der BI-Erklärung. Ein erstes Aktionswochende bereiten nach Angaben Ehmkes die zahlreichen Castorgruppen im Wendland für den 20. Oktober vor. Veranstaltungen zum Thema Reaktorsicherheit und dem Ausbau des Überwachungsstaates würden im Vorfeld des Transports stattfinden.

Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 10.10.2001/ad


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