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vom 14.10.2001

Trittin kommt nach Gorleben

BI Umweltschutz kündigt Protest an

Bundesumweltminister Jürgen Trittin wird am kommenden Donnerstag um 16.30 Uhr nach Gorleben kommen. Auf dem Gelände des Erkundungsbergwerks will der Grünen-Politiker ein internes Gespräch mit den Mitgliedern des Kreisausschusses, des Ausschusses Atomanlagen und den Bundes- und Landtagsabgeordneten der Region führen, einziges Thema ist der bevorstehende Castortransport aus La Hague.

Die Atomkraftgegner/innen im Wendland sind nicht gut auf den Umweltminister zu sprechen. Seine Behauptung, dass die Rücknahme des Atommülls aus der Plutoniumfabrik La Hague ein Akt nationaler Verantwortung sei, während zwischenzeitlich permanent Transporte zu den Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague und Sellafield rollen, um den Entsorgungskollaps der Atomkraftwerke zu vermeiden, empört die Gorleben-Gegner/innen in ganz besonderer Weise. "Dass es der Bundesregierung allein um die Sicherung des ungestörten Reaktorbetriebes geht, zeigt sich gerade jetzt, wo angesichts der welt- und innenpolitischen Lage am nächsten Castortransport festgehalten wird", wirft BI-Sprecher Wolfgang Ehmke dem Umweltminister vor.

"Beim März-Castor kniff Trittin, als wir mit ihm im Hundertwasserbahnhof Uelzen öffentlich debattieren wollten", erinnert die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. "Jetzt verschanzt sich der Regierungsgrüne hinter den Festungsmauern auf der Endlagerbaustelle und führt interne Gespräche: also machen wir Protest", kündigt die BI. Für den Donnerstag um 15.30 Uhr ruft die BI zu einer Kundgebung vor den Toren der Baustelle auf. Wolfgang Ehmke 05863/ 98 30 76 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 14.10.2001/ad


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