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vom 16.10.2001

Widerstand zeigt Trittin die kalte Schulter

Ein Gespräch mit dem Bundesumweltminister Jürgen Trittin ist nicht vorgesehen, eine Einladung an uns würden wir auch nicht mehr annehmen" - harsch weist die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg anderslautende Ankündigungen des Grünen-Politikers zurück. Trittin wird am Donnerstagnachmittag auf dem Gelände des Erkundungsbergwerks Gorleben mit Vertretern der Kommunalpolitik sowie Bundes- und Landtagsabgeordneten der Region ein internes Gespräch führen, Vertreter/innen des Widerstands bleiben außen vor.

"Jürgen Trittin hat es bereits beim letzten Castortransport versäumt, öffentlich über seine Haltung zum Atomkonsens und die Transporte zu debattieren", wirft BI-Sprecher Wolfgang Ehmke dem Bundesumweltminister vor. Jetzt in seinen Presseeinladungen zu suggerieren, er würde Versäumtes nachholen und mit dem Widerstand in einen Dialog eintreten, sei schlechter Stil.

Die Gorlebengegner/innen werden am Donnerstagnachmittag um 15.30 Uhr vor den Toren der festungsähnlich ausgebauten Endlagerbaustelle demonstrieren. "Wir gehen nicht davon aus, dass Trittin sich für einen Castorstopp einsetzt, denn er steht bei der Stromwirtschaft im Wort, die nukleare Entsorgung nicht zu gefährden", schätzt Edelgard Gräfer, die BI-Vorsitzende, die Lage ein. Plakate und Flugblätter für die nächste Runde der Castorauseinandersetzung seien inzwischen gedruckt, der ungebrochene Widerstand müsse nun auch im Alltag wieder sichtbar werden. Gräfers Traum: "Dass Trittin bei seinem Gorleben-Besuch den Landkreis schon bei seinem Hubschrauberanflug an den vielen gelben Widerstands-Kreuzen" erkennen wird."

Wolfgang Ehmke 05863/98 30 76 Do 0171/ 54 54 684

Bearbeitet am: 16.10.2001/ad


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