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vom 22.10.2001

Bahn AG duldet Fotoausstellung über CastorTransporte im Hunderwasserbahnhof Uelzen nicht

Protestkundgebung und Demo in Uelzen am Mittwochnachmittag

"Der Castor kommt - die Demokratie geht"- so lautet der Titel einer Fotocollage von Ingrid und Werner Lowin zur Polizeigewalt und Grundrechtsverletzungen beim letzten Castortransport ins Wendland. Über 200 Fotos hatten sie zu einer Collage verdichtet, die in den Räumen des Café Arte im Uelzener Hundertwasserbahnhof zu sehen war.

Der Bahn AG war das ein Dorn im Auge: "Unverzüglich", so teilte die DB Station & Service dem Pächter mit, müssten "alle in diesem Zusammenhang stehenden Objekte" entfernt werden. Freitagmittag war es soweit: unter den Augen der engagierten Bürgerrechtler wurden die Collagen abgehängt. Die BI Umweltschutz, Mitinitiator der Ausstellung, die erst am Samstag vor einer Woche im Rahmen einer Vernissage eröffnet wurde, protestiert. "Die Bahn hat gedacht, sie könnte für ihren Bahnhof den "halben" Hundertwasser einkaufen, den Hundertwasser der bunten Kacheln und drolligen Türmchen", kritisiert die BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Die politische Seite Hundertwassers lasse sich aber nicht unterschlagen. Ehmke: "Gleichzeitig bestätigt die Bahn AG auf dramatische Weise den Titel der Ausstellung."

Aus Protest gegen das Ausstellungsverbot versammeln sich die Atomkraftgegner am Mittwochnachmittag um 16 Uhr vor dem Hundertwasserbahnhof zu einer Kundgebung.

Die Fotocollage findet in Uelzen einen neuen Platz in der Galerie "Märchenwerkstatt" in der alten Molkerei am Hammersteinplatz. Demonstrativ wird der Umzug der Fotocollage im Anschluss an die Kundgebung dorthin begleitet.

Wolfgang Ehmke 05863- 98 30 76

Bearbeitet am: 22.10.2001/ad


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