Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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"Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 05.06.2012

"Debatte statt Dialog"

Der niedersächsische Umweltminister Stefan Birkner hat Kritiker und
Befürworter des Endlagerprojekts in Gorleben, u.a. die Bürgerinitiative
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), zu einer Fortsetzung der am 25.
Mai begonnenen Gespräche zur Endlagersuche für den 6. Juni nach
Hannover in das Ministerium geladen.

Die nichtöffentliche Gesprächsrunde wird vom Umweltministerium
inzwischen als "Endlagersymposion" gehandelt. "Wir können Herrn Birkner
nur dringend empfehlen,
das zarte Pflänzchen einer aufkeimenden Gesprächsatmosphäre nicht
vorschnell durch wahltaktische Vereinnahmung zu zertrampeln, uns ist
nicht entgangen, dass Herr Birkner als Spitzenkandidat der FDP für die
nächste Landtagswahl auserkoren wurde", so BI-Sprecher Lennart Müller.
Die Aufarbeitung des Atommülldesasters brauche eine weitreichende
glaubwürdige Ernsthaftigkeit. Der abgesetzte Bundesumweltminister
Röttgen war gerade erst mit

einer Dialog-Offensive gescheitert, weil die Beteiligten im Wendland
mit Hinweis auf die Alibi-Funktion geschlossen fernblieben.
"Die Argumente sind seit vielen Jahren ausgetauscht, was fehlt, ist,
dass die Politik die Konsequenzen aus den Fakten zieht", so Martin
Donat, Vorsitzender der BI, schließlich sei Gorleben nicht nur
politisch sondern auch geologisch verbrannt. Die BI fordert im
Schulterschluss mit den atomkritischen Parteien und Gruppen im Wendland
seit längerem eine umfassende öffentliche Atommülldebatte, die zwingend
einem Gesetzgebungsverfahren vorgeschaltet sein müsse.

Bearbeitet am: 06.06.2012/ad


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