Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 31.08.2012

Doppelrolle rückwärts

Wessen Interessen vertritt der DBE-Betriebsrat Peter Ward? Diese Frage
wirft die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nach dem
Besuch des niedersächsischen SPD-Spitzenkandidaten Stephan Weil auf.
Weil gegenüber hatte der Betriebsrat bei seinem Untertagebesuch im
"Erkundungsbergwerk Gorleben" vorgehalten, er berufe sich auf
zweifelhaften Sachverstand, wenn er das Aus für Gorleben fordere, die
Arbeitsplätze in Gorleben seien ihm egal.

Die BI sieht Peter Ward hingegen in seiner Rolle als DBE-Aufsichtsrat.
Die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für
Abfallstoffe (DBE) sei zu 75 Prozent eine Tochter der
Atomstromproduzenten und als Generalunternehmer bei Ausbau des
Bergwerks mit einer Gewinnklausel ausgestattet. "Das hat ein
Geschmäckle", sagte Wolfgang Ehmke (BI). Ward vollziehe hier als
Betriebsratsvorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrats eine
Doppelrolle rückwärts.

Martin Donat, der BI-Vorsitzende, betont:"Uns sind die Arbeitsplätze
der Bergleute nicht egal, doch auch für den Rückbau des Bergwerks gibt
es Arbeit in Hülle und Fülle". Die Frage, ob und wo ein Endlager für
hochradioaktiven Müll eingerichtet wird, sei aber eine Herkulesaufgabe
von ungeheurer Tragweite, schließlich ginge es um den Einschluss von
hochgiftigen Stoffen für eine Million Jahre, demgegenüber sei das
Arbeitsplatzargument von untergeordneter Natur.

 

Bearbeitet am: 01.09.2012/ad


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