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vom 18.11.2012

Grünen-Kompromiss zu Gorleben

BI Umweltschutz: "Kompromiss ist Fallgrube"

Auf deutliche Ablehnung stößt bei den Gorleben-Gegnern der Beschluss
der Grünen zum Umgang mit dem Salzstock Gorleben bei einer neuen
Atommüllendlager-Suche. "Es ist krass, dass die Grünen an Gorleben - in
welcher Form auch immer - festhalten", sagte BI-Sprecher Wolfgang
Ehmke. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte
vor einem Kompromiss gewarnt.

"Ein Kompromiss ist eine Fallgrube. Der
Kompromiss verdeckt den Stand der Dinge, denn die Folge ist, dass der
Standort Gorleben gerichtsfest gemacht wird, dazu braucht es in erster
Linie noch einen Standortvergleich, Sicherheitskriterien spielen vor
Gericht eine völlig untergeordnete Rolle." Diese seien 35 Jahre lang an
die "miesen geologischen Befunde" angepasst worden. Damit würden die
Grünen noch hinter die Position der niedersächsischen SPD zurückfallen
und der Spalt zwischen den großen Umweltverbänden und den
Anti-AKW-Organisationen sei überdeutlich.

"Uns treibt nicht das St.
Floriansprinzip um, es geht nicht allein um Gorleben, es geht um die
Salzlinie", sagte der BI-Vorsitzende Martin Donat. Seit der Havarie der
Asse II und Morslebens sei auch die Salzlinie völlig diskrediert. Er erinnert
daran, dass die Asse II ein Prototyp für Gorleben war.
Ehmke: "Ein Neuanfang sieht anders aus. Wir können nur wiederholen, was
Indianer dazu sagen: Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!"


Bearbeitet am: 18.11.2012/ad


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