Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97

Bürozeiten:
Montag bis Freitag.
von 9-16 Uhr
Dienstag und Donnerstag  bis 18 Uhr

E-mail für  die Presse:

Mails an diese Adresse bitte
nur für Presseleute, andere können
wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden.


Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden


E-mail:
Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden
Spendenkonto

"Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 03.08.2017

The day after…

Am Tag nach der Übernahme aller Zwischenlagerstätten für die hochradioaktiven Abfälle durch den Bund wird auch nach außen sichtbar, dass die neue Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) sich von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) nicht wirklich freimacht. Das Firmenlogo wurde dürftig überklebt, aber die GNS schimmert noch durch (Bild), und die Info-Stelle in Gorleben öffnet und lädt als GNS zum Besuch ein.

„Das ist unfreiwillig konsequent“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), denn personelle Konsequenzen hat der Bund als 100%iger Eigner nicht gezogen: alle 80 Beschäftigten an den Standorten Ahaus und Gorleben – den zentralen Zwischenlagern – wurden übernommen wie auch die 70 Beschäftigten am GNS-Standort Essen.

Sogar die beiden Leiter der BGZ, Wilhelm Graf für die technische, Lars Köbler die kaufmännische Geschäftsführung, kommen von der Atomfirma, die sich gern als „Dienstleister“ statt als gewinnorientierte Firma darstellte. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:“ Wir vermissen eine Berufung von unabhängigen und kritischen Leuten in der Geschäftsführung, die Garanten für eine neue Sicherheitsphilosophie und Sicherheitskonzepte wären, aber das ist vielleicht gar nicht gewollt“.

Immerhin: das wochenlange Drängen und Nachfragen, welchen Preis der Bund für die Übernahme der Zwischenlager und damit des Atommülldesasters zu zahlen hätte, habe sich gelohnt: der Bund zahlt nichts.

 

Bearbeitet am: 03.08.2017/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI