Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97

Bürozeiten:
Montag bis Freitag.
von 9-16 Uhr
Dienstag und Donnerstag  bis 18 Uhr

E-mail für  die Presse:

Mails an diese Adresse bitte
nur für Presseleute, andere können
wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden.


Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden


E-mail:
Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden
Spendenkonto

"Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 03.01.2018

Schluss mit Kohle und Atom

Endlich den Stromanbieter wechseln

Im Atomkraftwerk Gundremmingen in Bayern ist zum Jahreswechsel des Jahres Block B endgültig abgeschaltet worden. Damit sind in Deutschland noch sieben Reaktoren am Netz, die nach dem Atomgesetz bis spätestens Ende 2022 ebenfalls nach und nach abgeschaltet werden. Völlig vom schleichenden Atomausstieg ausgenommen sind immer noch die Brennelementefabrik in Lingen und die Urananreicherungsanlage in Gronau, die den Weltmarkt beliefern – und weiter Atommüll produzieren.

„Viele Menschen haben erkannt, dass es auch einen Ausstieg aus der Atomkraft und Kohle von unten gibt und dass das ein wirkungsvoller Beitrag jedes einzelnen zum Umstieg auf die Regenerativen ist“, merkt die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg an. Entsprechend härter ist der Konkurrenzkampf der Stromanbieter, gerade auf dem Markt der Öko-Stromer. So hat im Sommer 2017 ein wirtschaftlicher Riese erstmals seinen Hut in den Ring geworfen: die Deutsche Bahn (DB). Und nach Aldi bietet nun auch der Megadiscounter Lidl grünen Strom an. Auch die alten Energiekonzerne, die immer noch hauptsächlich Strom mit Kohle und Atomenergie erzeugen, stürmen an den Öko-Markt, offerieren ihre Angebote allerdings durch Zweitanbieter wie Eon über Lidl oder gründen wie RWE mit Innogy Tochterfirmen mit Grünstromprodukten, um zu verwischen, dass hinter dem grünen Angebot die Produzenten von Atom- und Kohlestrom stehen.

Mit dem Angebot steigt auch die Nachfrage. So erreichte der Anteil von Öko-Strom am gesamten Strombedarf im ersten Halbjahr 2017 erstmals die 35-Prozent-Marke. „Wer noch keinen grünen Strom bezieht, sollte 2018 den persönlichen Ausstieg aus Atom und Kohle besiegeln und den Stromanbieter wechseln. Wer bereits grünen Strom bezieht, sollte unbedingt überprüfen, wer hinter einem Anbieter steht “, empfiehlt die Umweltinitiative. Ein Wechsel des Anbieters sei ganz einfach, in der Regel müsse man nur seine Zählernummer vorhalten.

Einen Leitfaden finden Interessierte auf der BI-Homepage, im BI-Büro gibt es auch Flyer zur Orientierung.
http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=18074

 

Bearbeitet am: 03.01.2018/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI