Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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"Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 21.08.2018

Fragen zu Gorleben liegen auf Eis

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat mit Stefan Studt einen neuen Chef. Der ehemalige schleswig-holsteinische Innenminister ist dabei, sich in sein neues Amt einzuarbeiten, solange müsse sich die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) gedulden, Antworten auf einen aktuellen Fragenkatalog zu bekommen, teilt die BGE-Sprecherin Monika Hotopp mit.

Die Umweltinitiative möchte nämlich wissen, wann der Rückbau unter Tage beendet ist und ab wann das Bergwerk aus dem Bergrecht entlassen wird. „Gibt es eine "Abnahme" und wird es künftig auch möglich und nötig sein, das Bergwerk zu befahren/kontrollieren?“ fragt die BI und unterstreicht zugleich das Interesse, bei einer solchen letzten Befahrung dabei zu sein und Fachleute ihres Vertrauens dazu bitten zu können.

Auch der Mauerrückbau ist ein Thema, immer noch umgibt die martialische Betonmauer die Endlagerbaustelle, aber auch die Frage, ob es inzwischen ein Zeitfenster für den Mauerrückbau gibt, kann zurzeit nicht beantwortet werden. Die BI erinnert daran, dass die Vorgängerin von Studt, Ursula Heinen-Esser, bereits in Aussicht gestellt hatte, dass ein Eckstück mit Graffitis als Erinnerungsstück erhalten bleiben könnte. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Wir möchten allerdings dieses Stück Mauer am originären Platz erhalten wissen, denn nur an so einer Stelle wäre es ein Denk-/Mahnmal. Vielleicht können Sie uns erklären, was daran aus Sicht der BGE problematisch ist?“

Wenn es z.B. um einen Versicherungsschutz ginge für den Fall, dass jemand - wie bei der „Beluga“, dem Greenpeace- Schiff, das an den Atomanlagen als Mahnmal aufgedockt wurde - zu Schaden kommen könnte, ist die BI bereit, auch bei diesem Projekt eine Unfallversicherung zu übernehmen.

 

Bearbeitet am: 23.08.2018/ad


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