Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 07.03.2019

11. März: Fukushima Mahnwache in Dannenberg

Acht Jahre nach Fukushima wird seitens der japanischen Regierung Normalität vorgegaukelt. Denn im nächsten Jahr, 2020, soll in Tokio die Olympiade stattfinden. Die Zahl der Kinder in Fukushima, die an Schilddrüsenkrebs erkrankt sind, ist bereits laut offizieller Veröffentlichungen auf mehr als 200 gestiegen. Wir wissen aber, dass die gesamte Zahl in Wahrheit viel höher ist. Dennoch wird in Fukushima und auch in ganz Japan von dem Ärztegremium der Regierungsseite propagiert, dass sogar die Werte von 100mSv bzw. auch noch 200mSv pro Jahr für die menschliche Gesundheit unbedenklich wären.

Am kommenden Montag um 18 Uhr erinnert die montägliche Fukushima-Mahnwache auf dem Marktplatz in Dannenberg an die Folgen des Tsunami und der Reaktorkatastrophe in Japan am 11. März 2011. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ruft dazu auf, sich an diesem besonderen Montag der Mahnwache anzuschließen. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Damit in Deutschland nicht ähnliches wie in Japan passiert, müssen die sieben noch laufenden Atomkraftwerke sofort abgeschaltet werden und nicht erst im Jahr 2022. Durch den Reaktorbetrieb wird zudem das Atommüllproblem verschärft.“

 

Bearbeitet am: 07.03.2019/ad


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