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vom 22.10.1992

Weiteres Zwischenlager noch fraglich — Land:

„Werden intensiv prüfen"

gel Gorleben. Durch die Zustimmung des Gemeinderates Gorleben zu einem weiteren Zwischenlager für radioaktiven Müll in Gorleben sind die Würfel noch keineswegs für einen tatsächlichen Bau gefallen. Denn: Genehmigungsbehörde für einen Bau ist der Landkreis; und was den Strahlenschutz angeht, ist die Gewerbeaufsicht Lüneburg und damit das Land zuständig.

Die Chancen, ob ein weiteres Zwischenlager tatsächlich entsteht, kann man im niedersächsischen Umweltministerium noch „nicht einschätzen", meinte gestern Pressesprecherin Eva-Maria Rexing. Sehr wohl halte Hannover ein weiteres Zwischenlager jedoch „für überflüssig". Man werde jetzt die Genehmigungen in Sachen Strahlenschutzverordnung „intensiv prüfen".

Mit einem Baubeginn im Frühjahr 1993, wie von der Zwischenlagerbetreiberin BLG ins Auge gefaßt, werde es jedoch nichts: Durch die Prüfungen sei ein Baubeginn früher als in zwei Jahren nicht zu realisieren, sagte die Sprecherin des Griefahn-Ressorts. Der Ermessensspielraum in Sachen Strahlenschutz sei für eine Versagung jedoch sehr eng, hat man in Hannover erkannt.

 

Bearbeitet am: 30.10.2017/ad


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