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vom 06.07.1994

Schacht-Prozeß ein zweites Mal vertagt

fk Gorleben/Lüneburg. Der Prozeß um die Schadenersatzforderung der Bundesregierung gegen 14 Atomkraftgegner aus Lüchow-Dannenberg wegen der Schachtbesetzung in Gorleben ist gestern erneut vertagt worden.

Die 2. Zivilkammer des Landgerichts Lüneburg wird das Verfahren erst dann fortsetzen, wenn zwei Befangenheitsanträge der Verteidiger entschieden sind. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.

Bekanntlich fordert der Bund für die durch die Demonstration entstandenen Kosten für Stillstandszeiten
126 910,10 DM von den Atomkraftgegnern, die im Juni 1990 die Schachtfördertürme besetzt hatten.

Im Mai war der Prozeß schon einmal vertagt worden. Von der gestrigen Verhandlung wird die EJZ ausführlich morgen berichten.

 

Bearbeitet am: 09.07.2019/ad


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