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vom 01.02.2001

Grill freut sich über den Bundesumweltminister:

"Trittin bestätigt CDU"

lr Gorleben. Gerade noch rechtzeitig vor den anstehenden Castortransporten komme Bundesumweltminister Jürgen Trittin zu einer überfälligen Ansicht: Dies meint der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Kurt-Dieter Grill. Trittin bestätige endlich die Politik der CDU/CSU, indem er die niedersächsischen Grünen warne, Proteste gegen die Transporte von der Wiederaufarbeitung nach Gorleben zu unterstützen. Grill erinnert: Nach Aussagen des Umweltministers hält der Parteirat der Grünen bevorstehende Anti-Castor-Demonstrationen für politisch falsch.

So überraschend erfreulich die Äußerungen des "sonst rein ideologisch argumentierenden" Umweltministers auch seien, echte Neuigkeiten verkünde Trittin nicht. Seit Jahren, so Grill, weise die Union darauf hin, dass die Rücknahe der Abfälle eine völkerrechtliche wie moralische Notwendigkeit darstelle. Die Sicherheit der Transporte sei - darin seien sich Trit- "Keine Risiken" tin und CDU/CSU einig - absolut gewährleistet, konstatiert Kurt-Dieter Grill. Die Aussagen Jürgen Trittins zu diesem Bereich beendeten "die unsägliche Debatte um faktisch nicht vorhandene Risiken". Das Begleitpersonal der Transporte wie auch die Bevölkerung seien in unverantwortlicher Weise für politische Zwecke von Bündnis 90/Die Grünen instrumentalisiert worden.

Aus Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion könne man Trittin zu seinem Sinneswandel nur beglückwünschen, meint Kurt-Dieter Grill. So komme man in der Frage eines vernünftigen und sicheren Umgangs mit der Kernenergie einen kleinen Schritt weiter. Die derzeitige Position des Bundesumweltministers zu den Castortransporten aus Frankreich trage hoffentlich zu einem offeneren, ideologiefreieren Dialog in der Gesellschaft über Risiken und Chancen der Kernenergie bei.

Bearbeitet am: 01.02.2001 /ad


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