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vom 02.02.2001

BUND will Castor blockieren

Ir Gorleben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Niedersachsen hat angekündigt, sich an Blockaden gegen den bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben Ende März zu beteiligen.

"Der gewaltfreie Protest gegen die lebensgefährliche Atommüllverschiebung ist eine Frage der Zivilcourage. Dabei entscheidet nur das eigene Gewissen und nicht die Parteizugehörigkeit", erklärte die Landesvorsitzende des BUND, Renate Backhaus. Dass die Bundesregierung die Transporte als unbedingt notwendig und völkerrechtlich verbindlich darzustellen versuche und damit dem Castorprotest den Beigeschmack von Rechtsbruch gebe, sei unerträglich. Das Grundrecht auf Leben aber scheine weniger Wert zu sein als Verträge der Atomlobby.

Bearbeitet am: 02.02.2001/ad


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