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vom 05.02.2001

Polizeigewerkschaft begrüßt Castor-Gespräche:

Gegen verbale Bluthunde

gel Gorleben. Demonstrationen gegen den nächsten Castor-Transport nach Gorleben sind legitim. Allerdings nur, wenn sie gewaltfrei bleiben und außerhalb der Verbotszonen stattfinden. Dies meint die Deutsche Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund.

Der hiesige Kreisvorsitzende Thomas Plate begrüßt vor diesem Hintergrund das Gesprächsangebot der Bezirksregierung an die Atomkraftgegner. Das könnte auch dazu führen, "verbale Bluthunde" im Vorfeld des Castor-Transportes zu stoppen. Erklärungsbedarf bestehe beispielsweise bei Äußerungen der Grünen Liste Wendland (GLW), man werde sich an Eiertänzen nicht beteiligen, sondern zu energischem Widerstand und zu Protestaktionen aufrufen. Auch habe die Bürgerinitiative Umweltschutz den Sinn eines Gespächsangebots wohl nicht verstanden, wenn sie es schon deshalb für unseriös halte, weil die Polizei den Transport nicht verhindern könne, so Plate.

Für "verwunderlich" hält Plate den Protest gegen die mobilen Demo-Zellen. Gegner der Zellen stellten sich mit ihrem Protest nämlich auf die Seite derjenigen, die gewalttätig und illegal demonstrieren wollen, meint der Gewerkschaften Plate: "Latscher' und ,Singer' bleiben unbehelligt, wenn sie sich an die im Grundgesetz und im Versammlungsgesetz festgelegten Spielregeln halten."

Bearbeitet am: 05.02.2001/ad


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