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vom 07.02.2001

Durchsuchung «willkürlich»?

gel Großwitzeetze. Mehrere Stunden lang haben Polizei und
Beamte der Bundesanwaltschaft am gestrigen Dienstag
dieses Haus in Großwitzeetze durchsucht.

Eine dort lebende Frau wird verdächtigt, als Atomprotest 1997 Gleise in der Nähe des Atomkraftwerkes Krümmel zersägt zu haben. Die Ermittler stellten Unterlagen sicher, die jetzt ausgewertet werden müssen. Eingebettet ist die Durchsuchung in ein Ermittlungsverfahren ge-gen mehrere Beschuldigte nach Paragraph 129a: Bildung einer terroristischen Vereinigung. Der Tatverdacht gegen die Frau lautet allerdings ausdrücklich nur auf Eingriff in den Schienenverkehr. Die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) hat die Polizeiaktion als «billigste Stimmungsmache gegen Atomkraftgegner» bezeichnet. Mit der «willkürlichen» Anklage nach Paragraph 129a sollen Atomkraftgegner im Vorfeld von Castor-Trans-porten als «kriminelle Terroris-ten» und «nächtliche Anschlagstraftäter» abgestempelt werden, kritisiert die BI.

Bearbeitet am: 07.02.2001/ad


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