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vom 10.02.2001

Bahn begründet Filmverbot bei "Brückentestfahrt"

Demonstranten könnten "angeheizt" werden

jg Hitzacker. Knapp drei Wochen hat es gedauert, bis sich die Deutsche Bahn nach der "Brückentestfahrt" von Atomkraftgegnern bequemt hat, den von ihr angeordneten BGSEinsatz gegen Journalisten auf dem Bahnhof in Hitzacker zu begründen, Gestern erhielt die EJZ-Redaktion einen entsprechende Brief, von der DB-Abteilung Kommunikation in Frankfurt/Main. Im Auftrag von Bahn-Vorstandschef Harmut Mehdorn teilt jene Stelle mit: "Wir hatten Befürchtungen, dass durch die Anwesenheit von Kameras die Stimmung bei einzelnen Demonstranten geheizt würde und es "zu gefährlichen Eingriffen in den Eisenbahnverkehr hätte kommen können".

Behinderung der Pressearbeit sei nicht beabsichtigt gewesen, Die sichere und behinderungsfreie Ablauf des Bahnverkehrs habe die DB zu ihrer Entscheidung veranlasse. Wenn der nächste Castor komme, werde die Bahn "von Fall zu Fall"- nicht jedoch generell Drehgenehmigungen für die öffentlich zugänglichen Bereiche der Deutschen Bahn erteilen.

Bearbeitet am: 10.02.2001/ad


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