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vom 19.02.2001

Anmerkung der Castor-Nix-Da Redaktion:

Im NDR-Fernseh-Beitrag von gestern wurde erwähnt,
dass der Tatort mit Trassenband markiert war und im
Krankenhaus Dannenberg ein Anruf einging, der auf
die Beschädigung der Schiene hinwies.

Fotobericht:

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Regierung verurteilt -Anschlag auf Bahngleise

Schienen der Castor-Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg zerstört

nt Lüneburg. Der Anschlag auf die zum Atomlager Gorleben führende Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg ist von der Bundesregierung scharf verurteilt worden. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) sagte gestern Abend, gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr seien schwere Straftaten "und müssen mit der gebotenen Härte von Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt werden". Auch das Bundesumweltministerium und der Grünen-Fraktionsvorsitzende Rezzo Schlauch verurteilten den Anschlag.

Unbekannte hatten in der Nacht zu gestern zwei Schienenstücke herausgesägt und über Kreuz in das Gleisbett gelegt. Ein Zugführer bemerkte die Zerstörung jedoch und konnte rechtzeitig bremsen. Auf der beschädigten Bahnstrecke soll Ende März ein CastorTransport nach Gorleben rollen. Nach Angaben des Bundesgrenzschutzes war es der erste Anschlag auf diese Bahnstrecke seit der Ankündigung des neuen Castor-Transports.

Eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums betonte, die Rücknahme deutschen Atommülls aus Frankreich sei notwendig. "Dagegen zu protestieren, ist falsch, aber solange es strikt gewaltfrei geschieht, legitim. " Menschen gefährdende Anschläge auf Bahnstrecken hätten jedoch mit Protest gegen die Atomtransporte nichts mehr zu tun.

Bearbeitet am: 19.02.2001/ad


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