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vom 22.02.2001

Aufs Schärfste verurteilt

GdP: Schienensägen nicht demokratisch

gel Gorleben. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt aufs Schärfste Anschläge auf Bahnanlagen, Hakenkrallen und Schienensägen seien kein demokratisches Mittel, betont der GdP-Landesvorsitzende Bernhard Witthaut. Bekanntlich hatten Unbekannte in der Nacht zum Sonntag auf der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg zwischen Bastlers und Bauenden zwei Gleise herausgetrennt und sie quer über die Gleise gelegt.

Die GdP erinnert daran, Im neue reines Plakate aufgehängt Besen, mit. der Aufforderung, "Mit Hakenkrallen und Schienen sägen der Atomlobby das Handwerk legen". Damit, so die GdP, könne weder der Castor aufgehalten noch ein demokratisches System abgeschafft werden. Bernhard Witthaut wörtlich; "Wer andere Menschen, gleich ob Fahrgäste der Bahn AG oder Polizisten gefährdet oder schädigt, muss wissen, dass dies strafbar ist

und verfolgt wird. Wer für sich die. Menschenrechte in Anspruch nehmen will, messe die Menschenrechte auch für Unbeteiligte und Polizisten gelten lassen." Die GdP unterstreicht, dass Polizeibeamte nicht den Atomstaat schützen oder bewahren wollen, Es gehe vielmehr darum, mit dem nächsten Castor-Transport demokratisch legitime Beschlüsse der Bundesrepublik und des Landes Niedersachsen zu vollziehen und durchzusetzen.

Bearbeitet am: 22.02.2001/ad


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