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vom 22.02.2001

Krimminelle Handlung

Evangelische Kirche kritisiert Bahnanschlag

gel Gorleben. Auch die Pfarrkonferenz der evangelischen Kirchenkreise Dannenberg und Lüchow haben den Bahnanschlag vom vorigen Wochenende verurteilt. Das Herauszögen von Schienenteilen sei eine kriminelle Handlung, die Menschenleben gefährde - "wer auch immer dafür verantwortlich ist." Dem gewaltfreien GörlebenWiderstand werde mit einer solchen Aktion kein Dienst erwiesen, unterstreichen die Pfarrkonferenz

sowie der Lüneburger Ländessuperintendent Hans Hermann Jantzen, der Dannenberger Superintendent Peter Kritzokat sowie Lüchows Presse Hans-Jürgen Wetters, In der Nacht zum Sonntag hatten bekanntlich Unbekannte einen Anschlag auf die Bahnlinie Dannenberg-Lüneburg verübt, über die der nächste Castor-Transport rollen wird, Zwischen Vastorf und Castor-Transport waren zwei Gleise herausgetrennt worden. "Eine solche Tat macht es denen leicht, die den gewaltfreien, friedlichen und aufrechten Widerstand in den Geruch der Kriminalität rücken wollen. Das darf nicht geschehen", kommentiert die evangelische Kirche die Straftat. Verurteilt werden auch Symbolhandlungen, die Gewalt beinhalten. So hatten Dannenberger Kirchenvertreter bereits 1996 ein symbolisches Schienensägen auf dem Dannenberger Marktplatz kritisiert.

Bearbeitet am: 22.02.2001/ad


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