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vom 22.02.2001

Castor "kein Test für Idioten"

Polizeigewerkschaft weist Kritik der AG Kritischer Polizisten zurück

gel Gorleben. Castor-Transporte seien kein Idiotentest für die Polizei. Das betont der hiesige Kreisverband der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund (DPolG).

Die DPolG reagiert mit Unverständnis auf eine Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Kritischer Polizisten (EJZ berichtete). In der wurden Castor Transporte wegen angeblicher Strahlengefahr als Idiotentest für die Polizei bezeichnet.

Entgegen der Angaben der Arbeitsgemeinschaft (AG) Kritischer Polizisten streicht DPolGKreisvorsitzender Thomas Plate aus Lüchow heraus, dass schwangere Polizeibeamtinnen bei Castor-Einsätzen gar nicht eingesetzt werden dürften. Die AG hatte von einem freiwilligen Verzicht gesprochen und auf Strahlengefahren verwiesen. Schwangere Polizistinnen dürften weder größeren Belastungen noch besonderen Gefahren, zum Beispiel Rangeleien mit Demonstranten, ausgesetzt werden, teilt Thomas Plate mit. Das sei wie bei anderen werdenden Müttern in anderen Berufen, so der DPolG-Kreisvorsitzende.

Zu den von der AG Kritischer Polizisten angeführten Strahlenausschlussklauseln der Versicherungen meint Plate: Die maßgebliche Absicherung der Polizisten sei die durch den Arbeitgeber. Der müsse Gefahren von den Beamten fernhalten. Und das werde durch permanente Messungen während der Castor-Begleitung gewährleistet, so Plate. Bisher seien keine Messergebnisse festgestellt worden, die den Dienstherrn verpflichtet hätten, Castor-Transporte sofort einzustellen.

Die DPolG fordert die Arbeitsgemeinschaft Kritischer Polizisten auf, sachlich aufzuklären und von Beleidigungen Abstand zu nehmen.

Bearbeitet am: 22.02.2001/ad


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