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vom 12.01.2001

Neuer Verladekran TÜV-geprüft

Gewicht hing an der Castor-Katze

jg Breese/Marsch. Blaulichter eines langsam dahin rollenden Konvois zuckten in der Nacht zu gestern durch die dunkle Strecke von Gorleben nach Breese in der Marsch.

Der polizeiliche Geleitschutz galt einem Lastzug, an Bord einen riesigen massiven Klotz: ein 200 Tonnen schweres Gewicht zum Testen des neuen, auf Schienen entlang des Bahn-Liefergleises fahrbaren Krans auf der Castor-Verladestation. Experten des TÜV Hannover haben die gut 14 Meter hohe Hebekonstruktion gestern überprüft.

Lautlos hob der Kran das Gewicht in die Höhe, das weitaus schwerer ist als ein beladener, rund 120 Tonnen wiegender Atommüll-Behälter. Nach rechts und nach links bewegte sich die Castor-Laufkatze des Krans. Er wiederum, angetrieben von acht Elektromotoren, rollte in Richtung Bahnübergang, fuhr sodann zurück zur Beton-Einhausung. Zusammengeschraubt worden ist der Kran vor Ort in Breese: aus sieben Elementen, die eine Fabrik in Emden gefertigt hat. Die Einhausung ist so gut wie fertig. Sie bekommt zur Zeit ihr Dach, es folgen der grüne Anstrich und der Einbau des ebenfalls grünen Rolltores. Dann hat der Kran sein festes Domizil, das ihn vor Beschädigungen schützen soll. Fast fertiggestellt ist auch der neue Zaun, der künftig die Verladestation umgibt.

Bearbeitet am: 12.01.2001/ad


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