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vom 02.03.2001

"Gefährliche Verschieberei"

Greenpeace-Protest gegen Castor

gel Breese/Marsch. Fast die gesamte Belegschaft des Hamburger Büros von Greenpeace Deutschland war gestern angerückt, um das Riesen-X bei Breese/Marsch zu formen. Zu der ersten gemeinsamen Greenpeace-Aktion aller Beschäftigten meinte Brigitte Behrens, die Geschäftsführerin des Umweltorganisation: "Die gefährliche Verschieberei von Atommüll von einem unsicheren Ort zum anderen hat nur den Zweck, den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke zu ermöglichen. Die wissen nicht mehr wohin mit dem Atommüll. Rot-Grün nimmt dies in Kauf und lässt damit die Anti-Atom-Bewegung hier im Wendland und anderswo im Regen stehen. So sieht der rot-grüne Atomausstieg wirklich aus."

Greenpeace meint: Rücktransporte von Atommüll aus Frankreich dürfe es erst dann geben, wenn kein neuer Atommüll mehr nach Frankreich geliefert werde und ein sicherer Lagerort in Deutschland gefunden sei. Es sei "absurd", dass die Bundesregierung von nationaler Verantwortung gegenüber Frankreich rede, zugleich aber zulasse, dass den Franzosen wieder hundert Tonnen neuer Atommüll vor die Füße gekippt werde. Behrens: "Wer nationale Verantwortung wirklich ernst meint, muss den Export von Atommüll sofort verbieten."

Bearbeitet am: 02.03.2001/ad


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